Kochsalzlösung-Injektion: 22 Menschen müssen erneut zum Impfen

Biontech und Pfizer beantragen Zulassung von Impfstoff für Jugendliche in der EU

Biontech und Pfizer beantragen Zulassung von Impfstoff für Jugendliche in der EU

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben bei der Europäischen Arzneimittelbehörde die Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Jugendliche in der EU beantragt. Auch bei anderen Zulassungsbehörden sollen entsprechende Papiere eingereicht werden.

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Jever/Hannover.  Eine Krankenpflegerin im Kreis Friesland hatte eine Ampulle Biontech-Impfstoff fallen lassen – und den Inhalt durch Kochsalzlösung ersetzt.

22 Menschen sollen im Kreis Friesland einen weiteren Impftermin bekommen, nachdem eine Krankenpflegerin ihnen nur eine Kochsalzlösung gespritzt hatte.

Dies habe die Auswertung entsprechender Antikörper-Tests im Landesgesundheitsamt ergeben, berichtete der Norddeutsche Rundfunk am Dienstag.

Impfschutz von mehr als 100 Menschen überprüft

Die Untersuchung war nötig geworden, weil die Mitarbeiterin eines Impfzentrums bei Schortens eingeräumt hatte, sechs Spritzen statt mit dem Biontech-Impfstoff mit Kochsalzlösung gefüllt zu haben. Ihr soll zuvor beim Anmischen ein Fläschchen mit dem Vakzin heruntergefallen sein, was sie anschließend vertuschen wollte.

Nun musste deshalb der tatsächlich vorhandene Impfschutz von mehr als 100 Menschen mit Hilfe von Blutproben nachträglich überprüft werden.

Gegen die Krankenpflegerin wird ermittelt

In 97 Proben konnten demnach Antikörper nachgewiesen werden, hieß es. In 22 Fällen fehlten diese, so dass die betreffenden Personen jetzt am Mittwoch geimpft werden sollen. Gegen die Krankenpflegerin wird inzwischen wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.

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