30.000 Euro für Medizintechnik im Klinikum Wolfsburg

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Inbetriebnahme des neuen Equipments auf der Intensivstation: Oberarzt Dr. Nicolai Wiegand (links) und der Ärztliche Direktor sowie Chefarzt der Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin, Professor Dr. Matthias Menzel.

Inbetriebnahme des neuen Equipments auf der Intensivstation: Oberarzt Dr. Nicolai Wiegand (links) und der Ärztliche Direktor sowie Chefarzt der Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin, Professor Dr. Matthias Menzel.

Foto: Thorsten Eckert / Klinikum Wolfsburg

Wolfsburg.  Dank Spenden konnte das Klinikum die Corona-Intensivstation mit Equipment zur Behandlung von Patienten mit schwerstem Lungenversagen ausstatten.

Das Engagement der Mitglieder des Fördervereins des Klinikums Wolfsburg zahlt sich aus: Nach Spendenaufrufen und verschiedenen Aktionen konnte der Verein auch jetzt während der Pandemie mehrere Investitionen und Projekte des Klinikums finanziell unterstützen: mit insgesamt mehr als 30.000 Euro. Der Großteil dieses Betrags floss laut Mitteilung des Klinikums Wolfsburg in neue Medizintechnik-Geräte, die die Versorgung von Covid-19-Patienten weiter verbessern sollen.

Täglich können noch mehr Corona-Antikörper-Schnelltests ausgewertet werden

Dank der Spenden konnte das Klinikum die Corona-Intensivstation mit einem speziellen Equipment zur hochspezialisierten Behandlung von Patienten mit schwerstem Lungenversagen ausstatten. Es erweitert die Behandlungsmöglichkeiten der Intensivmedizin, gerade bei Patienten mit schwerer Corona-Pneumonie, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Auch das Labor erhielt ein zusätzliches Analyse-Gerät. Damit kann das Klinikum jetzt täglich noch mehr Corona-Antikörper-Schnelltests auswerten als bisher.

„Wir freuen uns sehr über das großartige Engagement des Fördervereins“

„Wir freuen uns sehr über das großartige Engagement des Fördervereins und die Vielzahl an eingegangenen Spenden“, bedankt sich der Ärztliche Direktor, Professor Dr. Matthias Menzel. „Die CoronaPandemie stellt unser Klinikum personell, aber eben auch finanziell vor große Herausforderungen. Deshalb sind die Unterstützung aller Spenderinnen und Spender sowie des Fördervereins umso wichtiger, damit wir unsere Patientinnen und Patienten jetzt – und auch künftig – bestmöglich versorgen können.“

Virtuelle Informationsabende für werdende Eltern

In den vergangenen Wochen unterstützte der Förderverein zudem zwei weitere Projekte des Klinikums: eine Telefonaktion zum Weltkrebstag sowie die Einführung von virtuellen Informationsabenden für werdende Eltern, die das Team der Geburtshilfe seit Februar anbietet. „Auch die Umsetzung dieser beiden Projekte lag uns sehr am Herzen, damit wir unter den aktuellen Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie weiter Kontakt zu unseren Patientinnen und Patienten halten können“, betont der Ärztliche Direktor des Wolfsburger Klinikums.

Auch in Zukunft wird der Förderverein um Spenden für das Klinikum werben, um außerplanmäßige Anschaffungen, für die die öffentlichen Mittel des Klinikums nicht ausreichen, zu ermöglichen.

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