Wolfsburger Emmaus-Heim: Zwei Bewohner an Corona erkrankt

Wolfsburg.  Die Diakonie meldet mittlerweile zwei Coronafälle unter den Bewohnern des Emmaus-Heims. Auch fünf Mitarbeiter der Diakonie-Heime sind infiziert.

Eine Bewohnerin und ein Bewohner des Wolfsburger Emmaus-Heims sind an Corona erkrankt.

Eine Bewohnerin und ein Bewohner des Wolfsburger Emmaus-Heims sind an Corona erkrankt.

Foto: Annika Kutscher (Archiv)

Eine Bewohnerin und ein Bewohner des Wolfsburger Emmaus-Heims sind mit dem Coronavirus infiziert. Die Diakonie bestätigt nun zudem, dass es unter Mitarbeitern Coronafälle gibt – insgesamt fünf.

„Dies betrifft sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung als auch aus der Pflege. Im Seniorenzentrum St. Marien, im Seniorenzentrum Johannes Paul II und im Emmaus-Heim haben sich Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert“, teilt das Diakonische Werk Wolfsburg mit.

Wie die Öffentlichkeitsbeauftragte Katrin Zumkier schildert, wurde die Verwaltung am Sonntag, 22. November, darüber informiert, dass eine Bewohnerin des Emmaus-Heims Corona hat. Die Frau, die seit dem 5. November in dem Heim lebte, ist zur Behandlung im Klinikum.

Der andere Bewohner wurde am Samstag aufgrund gesundheitlicher Beschwerden ins Klinikum verlegt. Auch er hat sich – laut aktuellem Testergebnis vom Montag – mit dem Coronavirus infiziert.

Das Gesundheitsamt und die Heimaufsicht sind informiert. „Wir haben mit Bekanntwerden der ersten Infektion sofort alle Schutzmaßnahmen zusätzlich verstärkt und stehen im engen Austausch mit den zuständigen Behörden“, berichtet Katrin Zumkier. „Das Emmaus-Heim ist vorerst für Besucherinnen und Besucher geschlossen.“ Besuche seien nur noch in Ausnahmefällen für Palliativpatienten möglich.

Die Bewohner wurden bereits nach Bekanntwerden der Erkrankung der Bewohnerin am Sonntag getestet. Diese PoC-Antigen-Schnelltests waren nach Informationen der Diakonie bei allen Getesteten des betroffenen Wohnbereichs negativ.

Die Antigen-Schnelltests sollen bis zum Ende der Inkubationszeit täglich für die Mitarbeiter vor Dienstantritt fortgeführt werden, auch die Bewohner sollen kontinuierlich mit Schnelltests getestet werden.

Betroffene Wohnbereiche werden außerdem in diesen Fällen sofort von den anderen Wohnbereichen getrennt. Die Mitarbeiter arbeiten in Schutzausrüstung und dürfen nach Schilderung der Diakonie nicht mehr zwischen den Wohngruppen wechseln.

Das Diakonische Werk geht davon aus, dass die infizierten Mitarbeiter keine Bewohner angesteckt haben. Sie hätten vor Bekanntwerden ihrer Infektion mit FFP2-Masken und unter Einhaltung der Hygieneregeln gearbeitet. Die vor Dienstantritt positiv getesteten Mitarbeiter seien sogleich in die häusliche Isolation gesendet worden.

Dieser Text wurde aktualisiert.

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