Besuchsverbot im Wolfsburger Klinikum ab Donnerstag

Wolfsburg.  Auch Veranstaltungen zum Beispiel die Seminare für werdende Eltern fallen aus. Ausnahmen bei Besuchen sind nach Absprache im Ausnahmefall möglich.

Ein Besuchsverbot im Klinikum Wolfsburg gilt ab morgen.

Ein Besuchsverbot im Klinikum Wolfsburg gilt ab morgen.

Foto: Michael Uhmeyer / regios24

Ein Besuch von Patienten im Klinikum Wolfsburg ist angesichts der steigenden Corona-Infektionen in Wolfsburg und dem bald anzunehmenden Überschreiten des Inzidenzwert 50 (also 50 Infizierte auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen) ab dem morgigen Donnerstag vorerst grundsätzlich nicht mehr möglich. Ein entsprechendes Verbot hat das Klinikum erlassen. Ausnahmen können nach vorheriger Rücksprache aus medizinischen oder palliativmedizinischen Gründen sowie in der Geburtshilfe, der Kinderklinik und für Blutspender ermöglicht werden.

„Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und insbesondere, um die uns anvertrauten Patienten, aber auch unsere Mitarbeitenden zu schützen, haben wir diese Entscheidung treffen müssen. Die Erfahrungen aus dem Frühjahr haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen“, erklärt die stellvertretende Klinikumsdirektorin Katrin Stary.

Vorträge und Schulungen werden abgesagt

Klinikumsdezernentin Monika Müller erläutert: „Wir bitten alle Patienten und deren Angehörige um Verständnis für diesen Schritt. Mit dem Besuchsverbot reagieren wir auf die aktuelle Infektionslage – auch um zu verhindern, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird. Sobald wie möglich werden wir das Verbot natürlich wieder lockern.“

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Das Klinikum sagt zudem zahlreiche geplante Veranstaltungen, Vorträge und Schulungen ab. Auch die gerade erst von der Geburtshilfe wieder angebotenen Infoveranstaltungen für werdende Eltern müssen erneut ausgesetzt werden. Dagegen bieten die Ambulanzen vorerst weiter Sprechstundentermine an. Das Klinikum weist darauf hin, dass Patienten zu den Terminen möglichst ohne Begleitung kommen.

Alltagsmasken sind bei Ausnahmebesuchen nicht gestattet

Ausnahmen für hilfsbedürftige Personen sind nach Rücksprache möglich. Grundsätzlich gilt im Klinikum die Pflicht mindestens eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Alltagsmasken sind nicht gestattet. Zu den geltenden Hygienebestimmungen gehören auch die Händedesinfektion und das Einhalten von Mindestabständen zu anderen Personen.

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