Deutliche Lockerungen für Wolfsburgs Freibäder

Wolfsburg.  Die Besucherzahl wird verdreifacht. Schwimmen ist auch spontan möglich. Und es gibt noch weitere Erleichterungen.

Im Freibad Fallersleben dürfen sich ab sofort 630 Gäste gleichzeitig aufhalten. 

Im Freibad Fallersleben dürfen sich ab sofort 630 Gäste gleichzeitig aufhalten. 

Foto: Darius Simka / regios24

Gute Nachricht für alle Wasserratten: Einen Monat nach Öffnung der Freibäder lockert die Stadt Wolfsburg die Pandemiebeschränkungen. So dürfen ab dem 1. Juli deutlich mehr Besucher in die drei Freibäder, es gibt keine zeitliche Begrenzung mehr und Online-Reservierungen sind ab sofort auch ganz spontan möglich. Die neuen Regelungen stellte die Verwaltung am Dienstag im Sportausschuss vor.

750 Besucher im VW-Bad

Die maximale Besucherzahl wird verdreifacht. Grund: Nach dem neuen Pandemieplan der Deutschen Gesellschaft für das Bäderwesen können bei der Berechnung der maximalen Besucherzahl neben der Wasserfläche nun auch die Liegeflächen mit einbezogen werden. Somit dürfen sich im VW-Bad maximal 750 Besucher gleichzeitig aufhalten (bisher 250), im Freibad Fallersleben 630 (210) und im Freibad Almke 240 (80).

Theoretisch kann ein Badegast in der Woche von 6 bis 20 Uhr im Bad bleiben, am Wochenende von 8 bis 20 Uhr. Bisher gab es nur Zeitfenster von zwei bis maximal drei Stunden. Danach mussten die Schwimmer das Bad verlassen, das eine Stunde für die Reinigung geschlossen wurde. „Die Reinigung und Desinfektion erfolgt künftig im laufenden Betrieb“, erklärte Sabrina Spring, Leiterin der Bäderverwaltung.

Feste Einlasszeiten

Zur Vermeidung von Warteschlangen an den Eingängen gibt es aber weiterhin feste Einlasszeiten. Diese sind werktags von 6 - 9, 9 - 12, 12 - 15 und 15 - 20 Uhr. Am Wochenende gilt das erste Zeitfenster von 8 bis 12 Uhr. Das Bad muss innerhalb des gebuchten Zeitraums betreten werden, ansonsten verfällt der Eintritt. „Die Besucher können wieder den ganzen Tag im Freibad bleiben“, betonte Spring. „Wir wollten wieder das Gefühl eines Kurzurlaubs ermöglichen.“

Online-Reservierung kurz vorher möglich

Die Onlinebuchung (www.baeder-wolfsburg.de) ist ab sofort deutlich komfortabler und muss nicht mehr 24 Stunden vorher erfolgen. „Wenn noch Plätze frei sind, kann man auch kurz vorher noch reservieren“, erklärte Spring. Nach der Buchung wird ein Quellcode vergeben, der am Eingang auf dem Handy vorgezeigt werden kann. Es gibt keine Einschränkungen bei der Zahl der Buchungen, sie sind zudem für den gesamten Juli möglich. „Unser Ziel ist es, ein einheitliches Online-Buchungssystem für alle Bäder in Wolfsburg anzubieten“, sagte Sportdezernentin Monika Müller. Warteschlangen an den Eingängen sollen der Vergangenheit angehören.

Ein persönlicher Ticketkauf für die Freibäder ist möglich von Montag bis Freitag zwischen 11 und 13 Uhr beim Geschäftsbereich Sport (Rothenfelder Straße 14) sowie in der Geschäftsstelle des VfB Fallersleben (Hoffmannstraße 7) dienstags von 9 bis 11 Uhr und donnerstags von 15.30 bis 17.30 Uhr.

Kartenverkauf im Wasserpark Hehlingen

Im Wasserpark Hehlingen, der nur Freitag bis Sonntag zwischen 12 und 19 Uhr geöffnet hat, wird ein Kartenverkauf wieder direkt vor Ort angeboten. Hier dürfen sich 50 Erwachsene und 25 Kinder gleichzeitig aufhalten. „Die Nachfrage war bisher überschaubar“, sagte Spring.

Sauna im Badeland bleibt zu

Das Wolfsburger Badeland, das seit dem 13. Juni wieder geöffnet hat, kann auch wieder ganztägig besucht werden. Schließzeiten für die Reinigung sind nicht mehr nötig. Maximal sind 250 Gäste gleichzeitig erlaubt. Sauna und Gastronomie bleiben weiterhin geschlossen. Auch hier sind Online-Buchungen bis unmittelbar vor Badbesuch möglich. Wann die Lehrschwimmbecken in Heiligendorf und Sandkamp öffnen, steht noch nicht fest.

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