Zugang zur Markuskirche in Sülfeld ist nun barrierefrei

Sülfeld.  Das Ehepaar Mohrmann sorgt neben dem Kirchenkreis und der Markusstiftung für die Finanzmittel des Projektes.

Kirchenvorstandsvorsitzender Eckhard Pieper, Spender Horst Heinrich Mohrmann und Stiftungsvorsitzender Jürgen Schmidt (von links) am barrierefreien Eingang zur Sülfelder Kirche.

Kirchenvorstandsvorsitzender Eckhard Pieper, Spender Horst Heinrich Mohrmann und Stiftungsvorsitzender Jürgen Schmidt (von links) am barrierefreien Eingang zur Sülfelder Kirche.

Foto: Privat

Der Zugang zur evangelisch-lutherischen Markuskirche in Sülfeld ist nun barrierefrei. Bisher kamen ältere Menschen, die nicht mehr so gut gehen konnten, auf Rollator oder gar Rollstuhl angewiesen sind, nicht ohne fremde Hilfe ins Kirchenschiff. Im Leitbild der Markusgemeinde ist Gastfreundschaft impliziert, niemand soll ausgegrenzt werden. Erst kürzlich konnte laut Mitteilung der barrierefreie Zugang zum Gemeindehaus samt WC im Rahmen der Pfarrhaussanierung in Betrieb genommen werden. „Die Umsetzung war seit vielen Jahren ein Thema bei uns, zumal unsere Kirche nur eine einzige Eingangstür hat. Eine bauliche Lösung, die dem Denkmalschutz gerecht wird, war schnell gefunden – aber es fehlte Geld“, so Eckhard Pieper, Vorsitzender des Kirchenvorstandes. „Durch die Neugestaltung ist für mobilitätseingeschränkte Personen und Kinderwagen der Zugang zur Kirche besser möglich“, sagt Jürgen Schmidt, Vorsitzender der Markusstiftung.

Finanziell ermöglicht wurde der Umbau durch Finanzmittel der Markusstiftung und des Kirchenkreises, vor allem aber durch ein ganz besonderes Fest: Ingrid und Horst Heinrich Mohrmann feierten im April ihren 160. Geburtstag, und statt zugedachter Geschenke baten sie um finanzielle Unterstützung für die Umbaumaßnahme. „Jetzt brauchen wir keine Stolperangst mehr zu haben, wenn wir zum Gottesdienst kommen!“ freut sich Mohrmann, sichtlich bewegt und stolz so ein schönes Ergebnis im hohen Alter unterstützt zu haben und in Augenschein nehmen zu können. Die Größe des Podestes vorm Eingang wurde fachgerecht vergrößert, statt der drei hohen Steinstufen gibt es nun eine flache Rampe aus rötlichen Sandsteinplatten, die sich ins historische Ensemble einfügt.

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