Diese Aktionen zur Europawahl gibt es in Wolfsburg

Wolfsburg.  Oberbürgermeister Klaus Mohrs wird mit Schülern der Berufsbildenden Schulen über die Wahl sprechen, zudem gibt es einen Vortrag im Phaeno.

Jens Hortmeyer, Jennifer Yavuz, Klaus Mohrs und Manfred Hüller zeigen Flagge für Europa.

Jens Hortmeyer, Jennifer Yavuz, Klaus Mohrs und Manfred Hüller zeigen Flagge für Europa.

Foto: LARS LANDMANN / Regios24

Die Stadt will die Wolfsburger ermuntern, zur Europawahl zu gehen. Mit verschiedenen Aktionen, die sich auch besonders an junge Wolfsburger richten, soll dafür geworben werden. „Wir wollen die Menschen auffordern, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen“, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Europa sei ein Friedensprojekt geworden, das für Demokratie und Menschenrechte stehe.

Über Jahrhunderte sei es ein Erdteil mit besonders vielen Kriegen gewesen. Heute sei Europa sowohl von innen als auch von außen bedroht. „Es ist wichtig, Europa vor nationalsozialistischen Strömungen zu schützen“, sagte Mohrs. „Das machen die Menschen am besten, indem sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.“ Die Wahl sei für die nächsten Jahrzehnte bedeutend, wie es mit Europa weitergehe. Den Menschen müsse man klarmachen, dass die Wahl ein Stück weit darüber entscheide, wie sie künftig leben. Die Wahl sei nicht weit weg von den Menschen, gerade in Wolfsburg, wo es zahlreiche wirtschaftliche Verflechtungen in Europa gebe. Auch in Richtung China sei es wichtig, ein starkes Europa zu haben, „was unsere Interessen bündelt und stärker zur Geltung bringt“.

„Für uns als Stadt ist es selbstverständlich, zum Thema Europa aktiv zu sein“, sagte Manfred Hüller vom Internationalen Freundeskreis (IFK). Der IFK werde noch öffentliche Aktivitäten im Stadtbild organisieren. „Wir wollen, dass ein starkes und vereintes Europa bestehen bleibt“, sagte Hüller. „Wir kümmern uns darum, junge Menschen und Politik in den Dialog zu bringen“, sagte Jens Hortmeyer, Geschäftsführer des Stadtjugendrings. Die Jugendlichen von heute würden Grenzen in Europa gar nicht mehr kennen und seien mit dem Euro aufgewachsen. „Wir beobachten immer wieder, dass die jungen Menschen nicht unpolitisch sind“, fügte er hinzu. Der Stadtjugendring wolle der Politik ermöglichen, ihre Themen zu erklären und die jungen Leute gleichzeitig ermutigen, ihre Themen an die Politik weiterzugeben.

Stellvertretend für die sechs Wolfsburger Europaschulen trat Jennifer Yavuz, Leiterin des Ratsgymnasiums, auf. Seit 2004 ist das Ratsgymnasium Europaschule, seit 2016 Botschafterschule des europäischen Parlaments. „Wir versuchen von Klasse 5 an, das Bewusstsein zu stärken, dass wir in Europa leben und wie wichtig es ist, Barrieren abzubauen“, sagte sie.

Mohrs wird mit Schülern der Berufsbildenden Schulen über die Europawahl sprechen, zudem gibt es einen Multimediavortrag im Phaeno. Er findet am Donnerstag, 11. April, um 17.30 Uhr im Wissenschaftstheater statt.

Auch am Ratsgymnasium werden verschiedene Aktivitäten stattfinden.

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