Saison verzögert sich

Bauarbeiten – Schöppenstedter Bad kann noch nicht öffnen

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Das Foto zeigt (von links) Bernd Gottsleben, Bernd Oehlmann, Torsten Loof, Matthias Stiehler und Dirk Neumann.

Das Foto zeigt (von links) Bernd Gottsleben, Bernd Oehlmann, Torsten Loof, Matthias Stiehler und Dirk Neumann.

Foto: Pressestelle Elm-Asse

Schöppenstedt.  Defekte Schieber verhindern, dass Wasser in das Becken laufen kann. Es hat sich erheblicher Arbeitsbedarf herausgestellt. Noch Juni soll es losgehen.

Mit Hochdruck arbeitet die Samtgemeinde Elm-Asse nach eigenen Angaben gemeinsam mit den Schwimmmeistern, dem Freibadverein und der DLRG an der Freibadsaison. Doch jetzt gab es demnach einen Dämpfer. „Bei den Vorbereitungsarbeiten haben wir festgestellt, dass die Schieber, die den Wasserzufluss regeln, festsitzen. So kann das Becken nicht befüllt werden, aber auch die vorab notwendige Durchspülung der Leitungen nach dem Winter nicht erfolgen“, wird Schöppenstedts Schwimmmeister Bernd Gottsleben zitiert.

Schieber konnten nicht repariert werden

Es sei umgehend reagiert und eine Fachfirma hinzugezogen worden. Diese habe festgestellt, dass eine Reparatur der Schieber nicht möglich sei und ein Austausch der rund 300 Kilogramm schweren Anlagenteile erfolgen müsse. Doch momentan gebe es, wie überall im Baubereich, Schwierigkeiten, an Ersatzteile zukommen. Doch es gibt Hoffnung für diese Tage, so Bauamtsleiter Matthias Stieler.

„Wir werden nach dem Einbau dann umgehend damit beginnen das Becken zu befüllen. Eine alternative Befüllung über Hydranten ist leider nicht möglich, da das ganze System, wie erwähnt, noch gespült werden muss, dazu müssen aber intakte Schieber vorhanden sein“, so Samtgemeindebürgermeister Dirk Neumann.

Rund 2,5 Millionen Liter Wasser brauchen Zeit

Gottsleben wies auf die Zeitspanne der ausstehenden Arbeiten hin: „Allein das Becken mit seinen rund 2,5 Millionen Litern zu befüllen, wird dreieinhalb Tage in Anspruch nehmen. Danach muss das gesamte Wasser noch durchgechlort werden. Ist das geschehen, muss das Wasser noch im Labor beprobt werden, um Keimfreiheit zu gewährleisten. Es ist daher davon auszugehen, dass das Schöppenstedter Freibad erst in der 24. Kalenderwoche für den Badebetrieb bereitstehen wird. Immer vorausgesetzt, die Pandemiesituation, unter Beachtung der einzuhaltenden rechtlichen Vorgaben der Corona-Verordnung und der im Landkreis vorhandenen Inzidenzwerte, lässt eine Öffnung und Badegäste zu.“ Neumann: „Wir sind aber zuversichtlich, dass sich der Inzidenzwert im Landkreis weiter reduziert und wir noch im Juni die ersten Gäste begrüßen können.“

Sicherheit geht vor

Der Vorsitzende des Freibadvereins, Bernd Oehlmann, bittet ebenfalls um Verständnis: „Die Sicherheit der Badegäste geht vor. Erst wenn die Anlage hier in Schöppenstedt wieder hundertprozentig funktioniert, können wir loslegen. Bei technischen Großanlagen, wie dieser kann so was immer mal passieren.“

Trotz der schwierigen Lage gibt es laut Elm-Asse-Verwaltung aber durchaus auch Positives zu berichten. Das neue Kinderplanschbecken mit gleich mehreren Rutschen ist nach dem Neubau bereits einsatzbereit.

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