Die grüne Buche steht für Elm und Asse

Schöppenstedt  Die künftige Samtgemeinde hat ein Wappen.

Die künftige Samtgemeinde Elm-Asse hat bereits ein offizielles Symbol. Der Heraldiker Jörg Mantzsch aus Magdeburg entwarf ein Wappen. Es soll als Dienstsiegel, in Briefköpfen, auf der Flagge der Samtgemeinde und vielleicht auch auf Schildern, die am Straßenrand stehen, verwendet werden.

Am 1. Januar 2015 werden sich die Samtgemeinden Asse und Schöppenstedt zusammenschließen. Ein neues Wappen sei dann vorgeschrieben, betont Dieter Hergesell, Hauptamtsleiter in Schöppenstedt.

Im Mittelpunkt des Symbols für die neue Gemeinde wird dann eine symbolisierte Buche stehen. „Das passt gut“, sagt Schöppenstedt Samtgemeinde-Bürgermeisterin Ruth Naumann: „Der Elm ist Norddeutschlands größter Buchenwald.“ Und auch ihre Kollegin aus der Asse, Regina Bollmeier, ist zufrieden: „80 Prozent der Bäume in der Asse sind Buchen.“

Mantzsch habe nach Dingen gesucht, die beide Gemeinden verbinden. Die gelbe Farbe im Wappen stehe für die Landwirtschaft, der untere grüne Bereich mit seinem welligen Abschluss symbolisiere das Hügelland zwischen Elm und Asse.

Zwei Salzkristalle sind im unteren Teil des Wappens zu sehen. Sie stehen für die Vergangenheit, in der die Salzgewinnung in beiden Gemeinden eine Rolle spielte, sagt Mantzsch. „Es zeigt auch, dass sich zwei gleichberechtigte Partner zusammenschließen“, ergänzt Bollmeier.

„Es ist einfach, einprägsam und gut“, betont sie. Anfangs habe man überlegt, aus den beiden vorhandenen Wappen der Samtgemeinden ein neues Symbol zu entwickeln. Das habe sich aber als zu kompliziert herausgestellt.

Gemeinsam mit Mantzsch sei man dann schnell vorangekommen, berichtet Hergesell. Er habe bereits nach drei Wochen erste Vorschläge vorgelegt. Nach einem Monat habe der Entwurf gestanden. „Einen kleineren vierstelligen Betrag“ habe man für das komplette Paket investieren müssen.

Wo einmal Schilder mit dem neuen Wappen aufgestellt werden, soll der künftige Rat dann entscheiden .

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