Videotelefonie mit Hund

Was ich sehe? Die Hundedame! Wie süß?

Hündin Sarah.

Hündin Sarah.

Foto: HD Sandhagen

Festnetz-Telefonierer waren wir in meiner Kindheit, ohne uns diesen feinen Titel je selbst gegeben zu haben. Die Mobil-Telefonierer folgten. Pandemie-Videotelefonie – beruflich, in Vereinen, Verbänden und privat ist das Mittel der Corona-Zeit. Die Kameras auf oder im Computer, im Handy übertragen aktuell täglich sicher millionenhaft Menschen, die in eben diese gucken und sprechen – mal näher dran, mal weiter weg. Und mal Hand auf’s Herz und weitergelogen: Jeder hat doch vor der ersten Pandemie-Videotelefonie genau geschaut, vor welchen Hintergrund er sich setzt. Man möchte ja nicht den Wäschestapel zeigen, den Abwasch oder heimliche Lieben wie die LP Hitparade ‘76. Das gepflegte Bücherregal, ein großformatiges Bild oder die Hausbar gehören klar zu den Hintergrund-Gewinnern. Aber viel spannender: Was sehen die Leute, wenn sie über die Kamera hinausblicken? Künstliche Blumen, hörte ich jetzt in einem „Call“. Andere sehen vielleicht den Garten, die Familie – die meisten aber vermutlich das, was nach der Arbeit noch zu arbeiten ist. Was ich sehe? Die Hundedame! Wie süß? Naja, Sie wissen schon, dass das Tier bis zu zwei Drittel des Tages verschläft. Da muss man sehr stark sein...

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