Kreis punktet mit 25 Hotspots

Dettum  Bis Ende März soll es 25 Orte geben, an denen man kostenfrei ins Internet kommt.

In der Stadt Wolfenbüttel gibt es bereits seit Dezember mehrere Hotspots, unter anderem auf dem Schlossplatz und dem Stadtmarkt. Symbolbild: dpa

In der Stadt Wolfenbüttel gibt es bereits seit Dezember mehrere Hotspots, unter anderem auf dem Schlossplatz und dem Stadtmarkt. Symbolbild: dpa

Das Lob aus Braunschweig, ausgesprochen vom Braunschweiger Wirtschaftsdezernenten Gerold Leppa, hörten die Vertreter aus Stadt und Landkreis gern. Leppa stellte fest: „Beim öffentlichen Zugang zum Internet geht der ländliche Bereich voran.“

In der Löwenstadt gibt es bisher nur zwei Bereiche mit sieben Hotspots, an denen man kostenlos ins Internet kommt: am Kohlmarkt und am Bohlweg. Erst Ende April seien weitere Punkte geplant, verriet Klaus Winter, Geschäftsführer der Braunschweiger Netz GmbH, einer Tochtergesellschaft von BS Energy.

In der Stadt Wolfenbüttel gibt es sogar schon seit Dezember öffentliche Zugangspunkte zum Internet, die über die Eingabe free-key zugänglich sind: Schlossplatz, Schloss-Innenhof, Kornmarkt, Krambuden, Lessingplatz, Platz vor dem Bankhaus Seeliger, Stadtmarkt, Lange Herzogstraße, Bahnhof und das Stadtbad Oker-aue. In dieses Projekt hatte die Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken insgesamt 45 000 Euro investiert. Stadtwerke-Geschäftsführer Matthias Tramp kündigte einen weiteren Ausbau an, wenn entsprechende Zuschüsse vom Bund fließen.

Auch der Landkreis, der zuvor bereits elf Millionen Euro in schnelles Internet für den ländlichen Raum investiert hat, hat Geld für öffentliche Zugänge zum Internet bereitgestellt. 200 000 Euro habe der Kreistag für 25 Hotspots bewilligt, berichtete Landrätin Christiana Steinbrügge. In Absprache mit den Einheits- und Samtgemeinden seien 25 Orte ausgesucht worden, wo Hotspots in Form von Indoor- oder Outdoor-Antennen zur Verfügung gestellt werden. Das Beeke-Hus in Dettum gehört zu diesen 25 Orten.

Sollten einige Hotspots nicht ausreichen oder überlastet sein, so wird das Telekommunikationsunternehmen htp, das mit der Einrichtung beauftragt wurde, nachrüsten, kündigte htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann an. Öffentliches WLAN sei für viele heute selbstverständlich. Die WLAN-Infrastruktur sei daher ein wichtiger Mosaikstein für Kundenzufriedenheit. Heitmann wies darauf hin, dass der Zugang auf zwei Stunden beschränkt sei, aber grundsätzlich zwölfmal am Tag ein Zugang möglich sei. Der Zugriff auf rechtswidrige Seiten sei nicht möglich.

Die frei zugänglichen BS-Hotspots sind sowohl in Braunschweig als auch im Landkreis und Teilen der Stadt zugänglich. Diese gemeinsame Initiative von Stadt und Landkreis Wolfenbüttel sowie der Stadt Braunschweig sei ein Zeichen für die regionale Verbundenheit, meinte Landrätin Steinbrügge. Sie kündigte an, dass weitere Hotspots im Kreis angelegt werden können, da noch etwas Geld aus den Investitionsmitteln zur Verfügung stehe.

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