„Alles in Bewegung“

Wolfenbütteler Kinder und Jugendliche erkunden die Stadt

| Lesedauer: 3 Minuten
Martin Zimmermann, Matthias Herwig-Knoche, Karin Herwig vom VCD sowie Katrin Keller und Annette Goslar vom Aha-Erlebnis-Museum stellten die gemeinsame Ferienaktion "Alles in Bewegung" für Kinder und Jugendliche vor.

Martin Zimmermann, Matthias Herwig-Knoche, Karin Herwig vom VCD sowie Katrin Keller und Annette Goslar vom Aha-Erlebnis-Museum stellten die gemeinsame Ferienaktion "Alles in Bewegung" für Kinder und Jugendliche vor.

Foto: Karl-Ernst Hueske

Wolfenbüttel.  Wo können in der Stadt noch Räume gefunden oder geschaffen werden, wo Kinder noch ihre Spielwünsche erfüllen können.

Normalerweise schließt das AHA-Erlebnismuseum an der Lindener Straße in den Sommerferien. Aber in Corona-Zeiten ist alles anders. Deshalb kündigte Museumsleiterin Annette Goslar zusammen mit Kathrin Keller am letzten Schultag ein umfangreiches Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche im Museum an der Lindener Straße an. Und das Gute ist: Für fast alle geplante Veranstaltungen gibt es noch freie Plätze, für die man sich entweder im Internet oder unter (05331) 6070377 anmelden kann.

Neu ist auch die Zusammenarbeit des Kindermuseums mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), Kreisgruppe Wolfenbüttel, zum Thema Mobilität und Zukunft in Wolfenbüttel. Mit zwei Workshops in der ersten Ferienwoche vom 26. bis 30. Juli startet diese Zusammenarbeit. Im Kurs für Kinder von acht bis zwölf Jahren heißt das Thema „Der rollende Zukunfts-Express: Alles in Bewegung“, beim Kurs für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren lautet das Thema „Alles in Bewegung: Mobile - Future“. In beiden Angeboten sollen Kinder und Jugendliche aus ihrem Blickwinkel auf die Stadt schauen und ermitteln, wo sie noch Räume für ihre Bedürfnisse schaffen können.

Simon Bergholz erarbeitet mit den Teilnehmer eigene Lieder

Die Stadt ist durch den Autoverkehr geprägt, weiß VCD-Vorstand Martin Zimmermann, der sich ebenso wie seine Vorstandskollegen Karin Herwig und Matthias Herwig-Knoche noch gut daran erinnern kann, wie sie einst selbst noch auf den Straßen gespielt haben. Doch wo können heutzutage Kinder und Jugendliche noch im öffentlichen Bereich Skateboard oder Roller fahren oder gar gemeinsam spielen? Knoche-Herwig: „Es geht darum, Räume zu ermitteln und zu schaffen, wo sich junge Leute noch nachhaltig aufhalten können.“ Um diese Räume zu ermitteln, begeben sich die Teilnehmer mit Rad und zu Fuß in die Stadt und nehmen sie genau unter die Lupe. Anschließend sollen sie eine neue Stadt erstellen, die ihren Wünschen entspricht. Und diese Wünsche werden sie auch musikalisch zum Ausdruck bringen bei einem für weiter Teilnehmer offenen Ferien-Workshop am 28. Juli mit Simon Bergholz, der mit den Teilnehmern Lieder texten möchte, in denen es um die Anliegen der Jungen und Mädchen geht.

Weitere Ferienangebote im Aha-Erlebnismuseum

Doch damit nicht genug: Das Aha-Erlebnismuseum bietet auch mehrtägige Veranstaltungen zum Thema „Superstar Freizeit“, „Irgendwann mit Medien“ und „Die Klima-Detektive sind los!“. Außerdem werden auch wieder Klima-Ferientüten angeboten mit Materialien, Anleitung und einem Filmchen, wie man zum Beispiel einen Sonnentänzer baut, wie man ein Insektenhotel einrichtet oder zu den Themen „Finger-Skaten“, „Wir machen Musik“, Handy-Gadgets und Co“ sowie „Für Spürnasen“. Es lohnt sich also, in den nächsten Tagen auf die Internetseite „Ahamuseum@online.de zu gehen, um sich über die Ferienangebote ausführlich zu informieren.

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