Bürger sollen gern in Schöppenstedt wohnen

Die neue Schöppenstedter Bürgermeisterin Andrea Föniger ist vielen Elmstädtern schon aus ihren zahlreichen Ehrenämtern bekannt.

Schöppenstedts neue Bürgermeister Andrea Föniger mit der Amtskette. Im Hintergrund klatscht der SPD-Fraktionsvorsitzende Rüdiger Bobka Beifall.

Schöppenstedts neue Bürgermeister Andrea Föniger mit der Amtskette. Im Hintergrund klatscht der SPD-Fraktionsvorsitzende Rüdiger Bobka Beifall.

Foto: Karl-Ernst Hueske

Schöppenstedt. Bestens vorbereitet hat Andrea Föniger von der SPD-Fraktion das Amt der Bürgermeisterin von Schöppenstedt übernommen (wir berichteten bereits). Zum einen hat sie sich in Seminaren auf Landesebene auf dieses Ehrenamt vorbereitet. Zwölf Seminare habe sie mitgemacht, berichtet Föniger. Ein Seminar habe den Titel „Mein Weg zur Bürgermeisterin“ getragen. Aber sie hat nicht nur Seminare besucht.

Die neue Bürgermeisterin der Elmstadt, die seit 2011 dem Rat angehört, hat auch in den vergangenen Jahren, genau genommen seit 2016, als stellvertretende Bürgermeisterin praktische Erfahrungen sammeln können. Und sie habe viel von ihrem Vorgänger Karl-Heinz Mühe gelernt, verriet sie in der Ratssitzung in der Eulenspiegelhalle, wo sie vom Rat der Stadt einstimmig gewählt wurde. Mühe hatte Föniger vor Jahren auch zum Einstieg in die Kommunalpolitik überredet und sie immer wieder gefördert.

Föniger weiß, dass sie ein Amt übernommen hat, in dem ihr Vorgänger große Spuren hinterlassen hat: „Das macht ihm so schnell keiner nach“, stellte sie nach ihrer Wahl fest. Und in Richtung Mühe gewandt meinte sie noch: „Dein Herz brannte für dieses Amt.“

Mühes Wirken als Bürgermeister nimmt sie gern als Anspruch für ihre eigene Amtsausübung. Sie bezeichnet sich selbst als „bürgernahe Person“: „Ich bin eine Macherin, aber auch bodenständig.“ Und sie verriet: „Ich liebe meine Mitmenschen und meine Stadt Schöppenstedt.“

Den meistens Schöppenstedtern dürfte ihre neue Bürgermeisterin, übrigens die erste seit der ersten Erwähnung des Ortes im Jahr 969, schon als Person bekannt sein. Sie hat zahlreiche Ehrenämter inne. Sie gehört zum Beispiel dem Kirchenvorstand an, ist stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, bringt sich im Planungsteam für das Stadtfest mit Ideen ein oder ist bei der Organisation der Radtouren für Jugendliche aus Schöppenstedt dabei.

Seit 34 Jahren ist Föniger verheiratet. Sie ist Mutter von drei Kindern. Als Hobbys nannte sie Lesen, Walken, Tischtennis-Spielen, Basteln und Renovieren. Über ihre Pläne für Schöppenstedt will sie erst auf der nächsten Ratssitzung sprechen, auf der sie dann erstmals als Bürgermeisterin die Sitzung leiten wird. Sie versprach nur so viel: „Ich will dafür sorgen, dass die Bürger gern in der Stadt wohnen.“

Unterstützung in ihrem neuen Amt bekam sie sowohl von ihrer SPD-Fraktion, für die Rüdiger Bobka erklärte: „Wir werden sie fördern und fordern.“ Aber auch die CDU, die Fönigers Wahl unterstützt hatte, freut sich nach Angaben ihres Sprechers Hartwig Behrens auf eine „konstruktive Zusammenarbeit.“

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