Grüne wollen Querungshilfe über die L 625 bei Cremlingen

Cremlingen.  Die Grünen stellen im Landtag eine Kleine Anfrage zu einer Querungshilfe zur Panzerstraße in den Herzogsbergen.

Diese Querung über die Landesstraße L625 in die Herzogsberge soll durch eine Hilfe entschärft werden.

Diese Querung über die Landesstraße L625 in die Herzogsberge soll durch eine Hilfe entschärft werden.

Foto: Archivfoto: Frank Schildener

Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen haben im Niedersächsischen Landtag eine Kleine Anfrage zum Thema „Querungshilfe an der Landesstraße (L) 625 zwischen Schöppenstedter Turm und Sickte gestellt. Sie wollen wissen, wann diese Querungshilfe realisiert wird.

Im Jahr 2007 sei von der Gemeinde Cremlingen eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Radverkehrskonzepts eingerichtet worden. Die fehlende Querungsmöglichkeit der L 625 sei in das vom Rat der Gemeinde im September 2010 beschlossene Radverkehrskonzept mit der Priorität 1 aufgenommen worden, schreiben die Abgeordneten Detlev Schulz-Hendel, Imke Byl, Julia Willie Hamburg und Susanne Menge.

Die Umsetzung dieser Maßnahme sei 2011 vom Rat einstimmig verabschiedet worden. Ziel sei es, eine für Fußgänger und Radfahrer sichere Querung der L 625 zwischen Schöppenstedter Turm und Sickte in die Herzogsberge („Panzerstraße“) zu realisieren. Bisher habe die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Maßnahme nicht umgesetzt, heißt es in dem Schreiben der Grünen.

Daher wollen die Grünen nun wissen, wann sie Landesregierung den Planungs- und Baubeginn der Querungsmöglichkeit der L 625 zwischen Schöppenstedter Turm und Sickte erwartet? Sie fragen zudem, welche Maßnahmen die Landesregierung unternimmt, um den Bau der Querungsmöglichkeit zu beschleunigen?

Ihre nächste Frage: „Welche Möglichkeiten hat die Landesregierung – und im Speziellen der Verkehrsminister – , um die zuständige regionale Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel zur Umsetzung der Maßnahme anzuhalten? Sieht die Landesregierung die Notwendigkeit, eine Querungshilfe an der besagten Stelle zu realisieren? Und wenn nein, welche anderen Möglichkeiten sieht die Landesregierung, um den Fußgängern und Fahrradfahrern einen sicheren Übergang zu ermöglichen?“

Zwei Radfahrunfälle habe es an dieser Stelle in den Jahren 2011 und 2017 gegeben. In beiden Fällen seien es Vorfahrtverletzungen gewesen, sagte Frank Oppermann, Pressesprecher der Polizei.

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