Gespräche zur Asse-Problematik in Wolfenbüttel

Wolfenbüttel.  Die Zivilgesellschaft-Vertretung der Asse-2-Begleitgruppe will Gespräche mit Politikern führen.

Asse Kammer 4, 1967. So wurden 1967 in der Kammer 4 im Asse-Schacht Fässer mit schwachradioaktiven gestapelt.

Asse Kammer 4, 1967. So wurden 1967 in der Kammer 4 im Asse-Schacht Fässer mit schwachradioaktiven gestapelt.

Die Zivilgesellschaft-Vertretung (ZGV) der Asse-2-Begleitgruppe setzt sich dafür ein, dass das Thema Asse im Umweltausschuss des Bundestages auf die Tagesordnung kommen soll. Sie schreibt nun einen Brief an 15 Bundestagsabgeordnete des Umweltausschusses und aus den hiesigen Wahlkreisen. Das ist das Ergebnis der jüngsten Sitzung der ZGV.

Ziel sei es, den Prozess der Rückholung des Atommülls aus der Asse zu beschleunigen. Es könne nicht sein, dass die Genehmigungen bis zu zwei Jahre dauerten, kritisierte Claus Schröder, Pressesprecher der ZGV nach der Sitzung.

Nach einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Victor Perli (Die Linke) wolle die ZGV nun mit Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen), Hubertus Zdebel (Die Linke) sowie den beiden Landespolitikern Marcus Bosse (SPD) und Miriam Staudte (Bündnis 90/Die Grünen) sprechen, fasste Claus Schröder Ergebnisse der Sitzung zusammen.

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