stars@ndr2: Kommt das Festival wieder nach Wolfenbüttel?

Wolfenbüttel.  Der 35-Jährige war Top-Gast in der dreistündigen Radio-Livesendung des NDR, mit der der Sender auf das Open-Air-Festival einstimmte.

Mark Forster gibt in der Wolfenbütteler Fußgängerzone fleißig Autogramme und steht für Selfies zur Verfügung.

Mark Forster gibt in der Wolfenbütteler Fußgängerzone fleißig Autogramme und steht für Selfies zur Verfügung.

Foto: Jörg Kleinert / BZV

„Mark, komm’ hier zu mir bitte!“ – „Mark, ich will ein Selfie mit dir.“ – „Mark, schreibst du ein Autogramm auf meine Handy-Hülle?“ Ausnahmezustand am Samstagvormittag in der Wolfenbütteler Fußgängerzone auf dem Platz vor dem Bankhaus Seeliger. Die vor allem weiblichen Rufer hatten nur auf ihn gewartet: Mark Forster, Sänger, Songwriter, dauerhafter Chart-Stürmer und Stammgast in diversen TV-Formaten – ob als Gastgeber bei „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ oder als Juror bei „The Voice of Germany“ und „The Voice Kids“.

Der 35-Jährige war Top-Gast in der dreistündigen Radio-Livesendung des NDR, mit der der Sender die Wolfenbütteler vor Ort und auch die Zuhörer im Empfangsgebiet auf das Open-Air-Festival stars@ndr2 einstimmte, das am Nachmittag auf dem Ostfalia-Campus startet. Mark Forster ist der Top-Act des Tages, ihn dürfen die Fans um 21.30 Uhr als letzten Künstler nach DJ Frans Zimmer aka Alle Farben, Shootingstar ELI, der kanadischen Folk-Pop-Band The Strumbellas und den irischen Alternative-Rockern von Walking on Cars bejubeln.

Beim Quiz erinnert sich Mark Forster an Günther Jauch

Die NDR-Moderatoren Ilka Petersen und Jens Mahrhold hatten einen sicht- und hörbar gut aufgelegten Mark Forster am Mikrofon sitzen – ganz so, wie ihn seine zumeist weiblichen Fans von den Liveshow- und TV-Bühnen kennen. Dass er in einem 45-Sekunden-Quiz „knifflige“ Fragen beantworten sollte, quittierte Forster charmant lächelnd: „Das kann ich“, sagte er selbstbewusst. „Schließlich habe ich bei Günther Jauch schon mal 64.000 Euro abgeräumt.“ Um sich sofort selbst einen kleinen Seitenhieb zu verpassen. „Okay, ich habe auch ein bisschen beschissen, um auf 64.000 zu kommen.“

Und sonst? Forster plauderte locker aus seinem Musiker-Alltag. Den Bully, mit dem er 2014 zur Wolfenbütteler Premiere von stars@ndr2 angereist war, habe er inzwischen gegen einen komfortablen Nightliner eingetauscht. „Ich schlafe dort ganz hervorragend drin“, verriet Forster. Vier weitere Sattelschlepper mit Equipment würden ihn inzwischen begleiten. „Man kann sagen, dass wir eine ganz schön große Show abziehen inzwischen“, so Forster. Und obwohl der gebürtige Pfälzer mit polnischen Wurzeln gut gefrühstückt hatte, wie er den rund 400 Zuhörern vor der Bühne erzählte, überkam ihn die Lust auf ein Spagetti-Eis. „Gibt’s hier irgendwo Spagetti-Eis?“, rief Forster ins Mikrofon. Und ob es das gab. Keine fünf Minuten später reichten ihm Fans gleich zwei Becher auf die Showtruck-Bühne. Einen davon löffelte Forster genüsslich aus, während er sich den Fragen der Moderatoren stellte.

Mark Forster gibt in Wolfenbüttel fleißig Autogramme und Selfies

Die Forster-Mania ging, nachdem der 35-Jährige „unplugged“ seinen Song „747“ gesungen hatte, vor der Bühne weiter. Forster erfüllte jeden Autogrammwunsch, noch häufiger als zum Stift griff er indes zu den Handys seiner Fans, drehte sich zu ihnen und drückte für das so beliebte Selfie auf die Auslöser. Gleiches tat zuvor schon ELI, 21-jähriger Singer-Songwriter aus Köln, der in der Live-Sendung von der Gitarre begleitet sein aktuelles Stück „Laying low“ spielte. „Wahnsinn, was hier schon los ist“, sagte ELI, bürgerlich Elias Leon Breit. „Ich freue mich schon auf euch beim Festival.“ Seine Fans jubelten – ganz so, als wollten sie ihm sagen, dass auch sie sich auf ihn freuen.

Kehrt stars@ndr2 nach Wolfenbüttel zurück?

Doch wie geht es 2020 mit stars@ndr2 weiter? Kehrt das Format ein drittes Mal in Folge nach Wolfenbüttel zurück? Der Sender wird sich frühestens im September zu Plänen äußern. Wolfenbüttels Stadtrat Thorsten Drahn schickte eine Bewerbung über den Äther: „Wir organisieren das Festival zum vierten Mal. Wenn ich eine Bitte äußern dürfte: Kommt wieder! Wir können es jetzt.“ Auch Stadtsprecher Thorsten Raedlein zeigte sich offen: „Wenn sich der NDR bei uns meldet, sind wir gesprächsbereit.“

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