Clownswohnung heißt nun Kinderwohnung Kunterbunt

Wolfenbüttel.   Studentinnen und Betreuerinnen gestalten den Treff für Kinder von 6 bis 12 Jahren in der Ahlumer Siedlung neu.

Nach der Renovierung der drei Zimmerwohnung haben die Initiatoren zum Tag der offenen Tür eingeladen. 

Nach der Renovierung der drei Zimmerwohnung haben die Initiatoren zum Tag der offenen Tür eingeladen. 

Foto: Brigitte Vetter

Gleich sieben Kinder stürmen in die 3-Zimmer-Wohnung am Kiefernweg 22. Sie erkunden die frisch gestrichenen und umgestalteten Räume der ehemaligen Clownswohnung in der Ahlumer Siedlung. Einige verkleiden sich oder spielen im Schwarzlichttheater der Wohnung. Andere rennen wieder nach draußen, malen, basteln oder essen Kuchen, den die Projekt Studentinnen Pia Hanke und Tasmina Lindholm zum Tag der offenen Tür organisiert haben. Dann fragt Daniel die Betreuerinnen: „Warum heißt es eigentlich nicht mehr Clownswohnung, sondern Kinderwohnung Kunterbunt?“ „Weil der Clown Fidolo nur einmal im Monat da ist und wir viel mehr anbieten, als seine Show“, erklärt Hanke dem kleinen Besucher. Deshalb musste ein neuer Name her. Der Treff steht jeden Montag von 15 bis 18 Uhr kostenfrei allen Kindern zwischen 6 und 12 Jahren offen. Initiiert wurde das Projekt 2011 durch die Stadtjugendpflege Wolfenbüttel in Kooperation mit der Ostfalia.

Den ganzen Mai haben die Studentinnen der Ostfalia und Betreuerin Julia Bujara von der Stadtjugendpflege Wolfenbüttel die Wohnung des Kindertreffs neu gestaltet, um die Namensänderung auch äußerlich zu zeigen.

Aus dem Verkleidungsraum mit einer kleinen Theaterbühne, wurde ein Kreativraum. Dort steht nun ein langer Tisch zum Kochen, Malen oder Basteln bereit. Im Zirkusraum tritt an jedem dritten Montag im Monat Clown Fidolo auf. Außerdem können sich die Kinder hier verkleiden oder Aufführungen proben. Im komplett abgedunkelten Schwarzlichttheater sorgen verrückte bunte Masken für eine ganz besondere Atmosphäre.

In der Küche ist nun auch Platz für Eltern, die entspannt einen Tee oder Kaffee trinken wollen, während ihre Kinder spielen.

„Eltern sind immer herzlich willkommen, können aber auch beispielsweise in Ruhe einkaufen fahren“, sagt Lindholm, die soziale Arbeit studiert. „Dann können sich die Kinder frei bewegen. Auch mal laut sein“ Ihre Kollegin Pia Hanke ergänzt: „Wir machen alles worauf die Kinder Lust haben. Mal backen wir vegane Muffins, mal inszenieren sie ein Theaterstück.“

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder