Bellbreaker bieten AC/DC-Feeling in Wolfenbüttel

Wolfenbüttel.   Das Wiedersehen mit den Bellbreaker-Jungs nach einigen Jahren Wolfenbüttel-Abstinenz geriet am Samstagabend zu einer explosiven Rockshow.

Bellbreaker spielten eine mitreißende AC/DC-Show in der Kuba-Halle.

Bellbreaker spielten eine mitreißende AC/DC-Show in der Kuba-Halle.

Foto: Frank Schildener

Angus-Young-Double Mike „Willy“ Neumann rackerte über die Bühne wie das Original – während des gesamten nahezu dreistündigen Konzertes ständig in Bewegung, inklusive Stripeinlage.

Dazu bekam Frontmann Marvin Mehrländer – stilecht mit Schiebermütze auf der Bühne unterwegs – die Brian-Johnson-Sängerstimme großartig hin. Knackige Riffs, energische, AC/DC-typische Bassläufe und packende Rhythmen des Schlagzeugs sorgten zusammen mit Bühnenpräsenz und Stimme für eine überzeugende Covershow, welche die Power der australischen Hardrock-Legende für das Wolfenbütteler Publikum live erlebbar werden lässt.

Das nahm das Angebot dankbar an, füllte den Raum vor der Bühne, tanzte, riss die Arme in die Luft, sang Textpassagen leidenschaftlich mit. Die Sachsen hatten jede Menge AC/DC-Klassiker im Gepäck: „Bad Boy Boogie“ und „Hell ain’t a bad place to be“ vom frühen Album „Let there be rock“ durften nicht fehlen. Fetter Riff-Rock und treibende Bluesnummern wechselten sich ab.

Das machte Laune, auch dann, als Mehrländer zwischendurch immer wieder mal das Mikrofon ins Publikum hielt. Mehrere Zugaben. Besser ist nur das Original.

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