Wolfenbüttels Sportler der Herzen 2019: Stimmen Sie hier ab!

Wolfenbüttel.  Die Wolfenbütteler Zeitung sucht wieder außergewöhnliche Nachwuchssportler in den Kategorien: Junge, Mädchen, Mannschaft und junge Trainer.

Wer ist Ihr Wolfenbütteler Sportler der Herzen?

Wer ist Ihr Wolfenbütteler Sportler der Herzen?

Foto: Regiopress, Grafik: Jürgen Runo

Die Wolfenbütteler Zeitung sucht wieder die Sportler der Herzen. In den vergangenen drei Wochen haben wir sie vorgestellt: außergewöhnliche Nachwuchssportler.

Zu den bekannten Kategorien Mädchen, Junge und Mannschaft kam diesmal die Sonderkategorie Junge Trainer hinzu, in der sich bereits in jungen Jahren versierte Übungsleiter zeigten. Wie in den vergangenen Jahren ging es dabei nicht zwingend um das sportliche Leistungsvermögen, sondern auch um Werte wie Sympathie, Hilfsbereitschaft und Engagement.

Nun liegt es bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, mit Ihren Klicks im Internet die vier Sieger zu bestimmen. Am Samstag, 16. Februar, und Sonntag, 17. Februar, können Sie am Ende dieses Beitrags abstimmen. Die Sieger werden nach der Auszählung der Stimmen am Dienstag, 20. Februar, auf unseren Nachrichtenportalen bekanntgegeben.

Das sind unsere Kandidaten für die Sportler der Herzen 2019:

Kategorie Mädchen

Sarah Bost (TSV Sickte)

Mit 1,67 Meter Körpergröße wusste sich die heutige Studentin Sarah Bost immer auf dem Fußballfeld durchzusetzen. Ob auf dem Bolzplatz in Sickte oder bei den C-Junioren des BV Germania, immer hielt die Torfrau den Kasten rein. Erst als sie ins Frauenteam des TSV Sickte wechselte, durfte sie im Mittelfeld selbst auf Torejagd in der Bezirksliga gehen.

Vera Darmanyan (MTV Wolfenbüttel)

Sie hält ihre Eltern ganz schön in Bewegung. Die 13-jährige Braunschweigerin Vera Darmanyan hält viel vom Tennistraining beim MTV Wolfenbüttel und pendelt fast täglich nach der Schule zur Halberstädter Straße. Das zahlt sich aus, sie qualifizierte sich bereits einmal für die Deutsche Meisterschaft ihrer Altersklasse und spielt jetzt meist bei den Älteren.

Charlotte Straube (WSV 21)

Ohne Charlotte wäre das Spiel der WSV 21-Wasserballer vermutlich etwas langsamer. Denn sowohl in der U12- als auch in der U14-Mannschaft, gehört sie zu den schnellsten Schwimmern und verschafft ihrem Team dadurch immer wieder Vorteile.

Ihr Ziel ist es, später einmal in einer Bundesliga-Mannschaft oder dem Nationalkader zu spielen.

Kategorie Jungen

Nigel Gille (MTV Hornburg)

Nigel Gille ist die Nachwuchs-Hoffnung aus der Handball-Stadt Hornburg. Der 18-Jährige ist in der Halle groß geworden und lebt für seinen Sport. In dieser Saison war er schon für alle drei Herren-Mannschaften des MTV Eintracht Hornburg als Torjäger aktiv, bis ihn ein Bänderriss ausbremste. Zudem trainiert er mit Begeisterung Jugendmannschaften.

Nico Friedrichs (Motorsport)

Als jüngster Sprössling einer Wolfenbütteler Motorsport-Familie ist Nico Friedrichs seit seiner Kindheit auf den Rennstrecken Deutschlands unterwegs. Er wurde mehrfach Norddeutscher Meister und hält den Rekord im Welfen-Pokal. Zuletzt feierte der 24-Jährige mit dem Titel des Deutschen Amateur-Meisters im Slalom-Kart seinen bislang größten Erfolg.

Leon Capello (MTV Wolfenbüttel)

Wenn ein Tischtennisspieler nur knapp im Finale der Regionalmeisterschaften in der B-Schülerkategorie scheitert, dann darf er schon als Talent betrachtet werden. Der Kissenbrücker Leon Capello setzt zudem in den Punktspielen beim MTV Wolfenbüttel positive Akzente. Auch für das Gymnasium im Schloss schmettert Leon oder startet beim Stadtgrabenlauf.

Kategorie Mannschaft

Die U14-Basketballerinnen der MTV/BG Wolfenbüttel

Bei den U14-Basketballerinnen der MTV/BG Wolfenbüttel stimmt die Chemie. Die Mädchen sind nicht nur sportlich erfolgreich, sondern helfen sich stets gegenseitig – in und außerhalb der Halle. Außerdem engagieren sich die Spielerinnen überdurchschnittlich oft am Tisch des Kampfgerichtes. Für Trainer Thorsten Weinhold steht fest. „Den Wolfenbüttelern muss um die Zukunft des Basketball-Standorts nicht bange sein. In dieser Mannschaft steckt genug Potenzial.“

SG Lucklum-Veltheim, die Veltheim Panthers

Die offizielle Bezeichnung der Veltheim Panthers ist SG Lucklum-Veltheim II. Das aber klingt viel zu nüchtern und wird der internationalen Truppe kaum gerecht. Im Kader der Fußballmannschaft sind 38 Spieler aus 14 Nationen – und mittlerweile wohnen sie in mehr als drei Landkreisen. Das funktioniert nur, weil alle mit Begeisterung bei der Sache sind und für viele der Spieler ist die Mannschaft wie eine Familie, die sich auch im Alltag unterstützt.

Lady Sparks Wolfenbüttel

Die Lady Sparks sind die Senior-Cheerleader des MTV Wolfenbüttel und eine lebendige und fröhliche Gruppe. Die Truppe ist eines von sechs Teams der „Sparkle Cheer Athletics“, wie sich die Cheerleading-Abteilung des MTV seit einiger Zeit nennt. Die Lady Sparks gehen als Senior-Cheerleading-Team mit gutem Beispiel voran und helfen überall, obwohl sie in dieser Zusammensetzung erst seit September „super zusammengewachsen“ sind.

Junge Trainer

Marius Feder (BV Germania)

Mit 17 Jahren dürfte der Adersheimer Marius Feder zu den jüngsten Inhabern der B-Lizenz des Deutschen Fußball Bundes gehören. Für den dazu nötigen Lehrgang musste sich der Schüler des Gymnasiums im Schloss bis nach Berlin fahren. Beim BV Germania Wolfenbüttel trainiert er nicht nur die E-Jugend, er unterstützt auch den Cheftrainer der C-Junioren. Und er kickt erfolgreich in der A-Jugend der Germanen, ist bester Torjäger in der Junioren-Landesliga.

Sarah Peinemann (Judofüchse)

Wilde Kämpfe mag Sarah Peinemann gar nicht, deshalb schätzt sie die japanische Kampfsportart Judo. Für die Trainerin bei den Hordorfer Judofüchsen steht respektvoller Umgang miteinander und die Freude am Sport im Vordergrund. „Es macht Spaß, den Kindern etwas beizubringen“, ist die 17-Jährige begeistert. Außer den Judo-Kindergruppen des TSV Hordorf betreut sie einen Kursus für Rückengymnastik und ist als Jugendwart aktiv im Vorstand.

Caroline Hajok (ESV Börßum)

Die Börßumerin Caroline Hajok kann mit 18 Jahren auf eine beachtliche Tischtennis-Karriere zurückblicken. Jetzt vermittelt sie den Jungen und Mädchen des ESV Börßum, was sie selbst im Olympiastützpunkt gelernt hat. Nach dem Abitur hat sie im August 2017 die C-Trainer-Lizenz erworben. Im Focus stand dabei vor allem ihr Heimatverein ESV Börßum, wo sie das schwere Erbe von Gisela und Reinhold Gelhard übernommen hat.

Sportlerehrung in der Lindenhalle

Die Sportler der Herzen werden im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Wolfenbüttel geehrt und mit Preisen ausgezeichnet. Die Sportlerehrung findet am Dienstag, 5. März, in der Lindenhalle, Halberstädter Straße 1A, in Wolfenbüttel statt. Beginn ist um 17 Uhr mit einem Sektempfang im Foyer. Die Ehrung beginnt um 18 Uhr. Die Teilnehmer erwartet ein buntes Programm mit sportlichem Showeinlagen. Anschließend können die Gäste beim Buffet ins Gespräch kommen.

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