„Lady Sparks“ helfen den Jüngeren

Wolfenbüttel.  Die Senior-Cheerleader des MTV sind eine lebendige und fröhliche Gruppe.

Die Lady Sparks des MTV Wolfenbüttel leben und lieben Cheerleading. Das Senior-Cheerleading-Team geht bei Teamgeist und Engagement mit gutem Beispiel voran.

Die Lady Sparks des MTV Wolfenbüttel leben und lieben Cheerleading. Das Senior-Cheerleading-Team geht bei Teamgeist und Engagement mit gutem Beispiel voran.

Foto: Frank Schildener

Wenn die „Lady Sparks“ ihre Routine bei Wettkämpfen zeigen, fiebert der ganze Verein mit und feuert sie an. Das kommt nicht von ungefähr. Die Senior-Cheerleader des MTV Wolfenbüttel engagieren sich neben dem eigenen Training sehr für die Jugend- und Kinderteams.

Es ist laut in der Sporthalle unweit des Schlosses, als wir das Training der Wolfenbütteler Cheerleader besuchen. Die 14 Mädchen zwischen 15 und Anfang 20 üben eine einfache Choreografie, rufen dazu laut Farben und Namen des Vereins.

„Das ist der Cheer am Anfang einer jeden Routine“, erklärt Coach Christoph Hinze. „Weil Cheerleading olympisch ist, muss es sich von Turnen und Akrobatik unterscheiden“, erklärt er, warum es diesen Cheer, diesen gemeinsamen „Schlachtruf“, am Anfang einer jeden Wettkampfkür (Routine) gibt.

„Lady Sparks“ heißt das Team, dem wir zuschauen. Es ist eines von sechs Teams der „Sparkle Cheer Athletics“, wie sich die Cheerleading-Abteilung des MTV seit einiger Zeit nennt. Die Lady Sparks gibt es in dieser Zusammensetzung erst seit September. „Das Team ist seitdem super zusammengewachsen“, schwärmt Hinze, der es mit Inga Nietsche trainiert.

Während wir über Cheerleading sprechen, fliegen ein paar Sportlerinnen durch die Luft, üben Pyramiden, Salti, Schrauben, oder Tanzelemente und athletisches Bodenturnen, das sogenannte Tumbling. Viele der Senior-Cheerleader sind als Trainer bei den Jugendteams dabei.

„Sie bilden sich selbst fort, engagieren sich für die Jugendteams und das alles in ihrer Freizeit“, so Hinze. Die „Lady Sparks“ hätten seit September ein tolles Gefüge entwickelt. „So etwas habe ich in 15 Jahren Cheerleading noch nicht erlebt, das ist toll. Bei einigen macht die ganze Familie Cheerleading.“ Von den ganz Kleinen (Peewees) bis zum Eltern-Team, das aus Spaß mitmacht.

„Das ist wie Familie“, sagt Nadja Hentschel. Seit 2011 ist sie beim Cheerleading. „Das ist ein enorm vielseitiger Sport“, ergänzt sie. Viele können nicht ohne. Chantal Reetz war mit der Familie lange im Ausland und stieg nach ihrer Rückkehr gleich wieder ein. „One heart one family“, sagt sie, sei einer der Leitsprüche der Cheerleaderfamilie beim MTV. Das Team lebt das auf und neben der Matte vorbildlich.

Das Engagement der „Lady Sparks“ zeige sich auch bei der eigenen offenen Meisterschaft, der Cheer Trophy. „Ohne dieses Team unter den Helfern würden wir das nicht schaffen“, lobt Hinze. Das es nicht nur mit dem Engagement neben der Wettkampfmatte super läuft, bewiesen die Cheerleader bei der jüngsten Meisterschaft in Hamburg. Dort holten sie Platz vier.

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