Jugendliche führen die Jüngsten spielerisch an Judo heran

Hordorf.   Die Hordorfer Judofüchse haben 2017 den Gemeinsampreis gewonnen. Wir besuchen das Training und fragen, wie es den Sportlern seither ergangen ist.

Bei dem Besuch zeigen die Judofüchse, wie sie für ihren Sport trainieren. 

Bei dem Besuch zeigen die Judofüchse, wie sie für ihren Sport trainieren. 

Foto: Frank Schildener

Bei unserem neuerlichen Besuch herrscht quirliges Treiben in der Sporthalle. Die Sechs- bis Achtjährigen trainieren. Sie stellen zusammen mit den Jugendlichen den Großteil der inzwischen 170 Judofüchse.

Der Gemeinsampreis hat für Aufmerksamkeit gesorgt. „Das waren ein paar intensive Wochen nach der Preisverleihung“, sagt Vorsitzende Saskia Grünvogel. „Wir haben die anderen Projekte gesehen und eigentlich nicht damit gerechnet, dass wir gewinnen, so toll, wie die waren“, sagt sie. Umso größer war die Freude.

„Durch den Gemeinsampreis haben wir etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen. Es gibt einige Jugendliche, die danach gefragt haben, ob sie bei uns trainieren können. Die Jugendlichen richten alles für die Kleinen aus, deshalb soll es für sie auch etwas geben“, sagt Grünvogel.

Als Dankeschön für das Engagement sei in diesem Jahr ein Teamtag für die Jugendlichen geplant. Nicht nur an diesem Tag, auch sonst unternehmen die Judofüchse viel Gemeinsames neben den Trainingszeiten. Neben den Turnieren organisiert der Verein Tagesaktivitäten oder Wochenendfahrten. „Dieses Jahr möchten wir in den Ferien mal sehen, ob wir eine Übernachtungsfahrt nach Pullmann-City machen können“, so Grünvogel.

Der familiäre Zusammenhalt sei groß. Zu eigenen Veranstaltungen seien viele Helfer freiwillig auch nach der Arbeitszeit dabei. „Am 12. Mai steht unser 21. Fuchsturnier an. Da haben wir immer um die 30 Helfer dabei“, freut sich Sportwart Uwe Grünvogel. Um die 200 Judoka treten bei diesem Turnier der Hordorfer Judofüchse an. Aber schon im Februar geht es mit dem Wettkampfsport los.

Das erste Turnier des Jahres ist der Visions-Cup der Judo-Region: Es gebe von Gifhorn bis Helmstedt keine Kreisverbände mehr, erläutert der Sportwart. Die seien vor einiger Zeit aufgelöst und in eine Judoregion geführt worden. Dies sei für den Sport positiv.

Viel Spaß haben auch die Jüngsten der Judofüchse. Sie kommen im Kindergartenalter und lernen Judo ohne zu wissen, dass das, was sie da auf der Matte machen, Judo ist. „Wir führen sie spielerisch an den Sport heran.“

Das geschehe mit Herumpurzeln, Rauf- und Rangelspielen. So lernten sie erste Bewegungsabläufe wie das Fallen. Auch die Kleinen lernten dabei schon Höflichkeit, Respekt und Disziplin. Zu Beginn einer Trainingseinheit sitzen sich die Judoka geschlossen auf der einen Seite, die Trainer auf der anderen gegenüber und begrüßen sich mit einer respektvollen Verneigung. Die Jüngsten haben ihre Sache gut gemacht.

Als Belohnung dürfen sie zum Abschluss der Einheit Gürtelhockey spielen. Dabei darf ein Ball nur mit den Judogürteln in Richtung des gegnerischen Tores getrieben werden.

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