1400 Gäste lassen es bei der Wolfenbütteler Wiesn krachen

Wolfenbüttel.  In einem Festzelt am Exer in Wolfenbüttel findet die mittlerweile siebte Wolfenbütteler Wiesn statt. Die Karten waren lange im Voraus vergriffen.

„O’zapft is“, hieß es am Wochenende im Festzelt am Exer in Wolfenbüttel.

„O’zapft is“, hieß es am Wochenende im Festzelt am Exer in Wolfenbüttel.

Foto: Udo Starke

Was für eine Gaudi. 1400 Gäste im Festzelt sorgten für gute Laune und ausgelassene Stimmung. Angesagt war am Samstag die inzwischen siebte Wolfenbütteler Wiesn auf dem Gelände am Exer. Die Veranstaltung war bereits lange im Vorfeld ausverkauft. Von 18 Uhr an bis 24 Uhr war Party mit den Lessingstädter Musikanten angesagt. Dann übernahm noch DJ Steven bis ein Uhr das Zepter.

Nach den ersten Takten der Lessingstädter mit dem musikalischen Leiter Matthias Beinert an der Spitze, der erneut als Sänger brillierte, füllte sich die Tanzfläche im Festzelt in Windeseile. So klatschten die Besucher kräftig mit und an den unendlich langen Tischreihen wurde mit den Nachbarn geschunkelt. Für den Erfolg hat Vorsitzender Hans-Peter Arendts eine einfache Erklärung. „Die Leute wollen raus aus dem Alltag, einfach Spaß haben und unsere flotte Musik bei Bier (eine Maß) und Brezel genießen.“

Wie beliebt die Wolfenbütteler Wiesn ist, mag die Kleidungsordnung verdeutlichen. Fesche Dirndl und Lederhosen in jeglicher Form prägten das Geschehen. „Es ist schon ein Muss, in zünftiger Kleidung zu erscheinen. Das gibt der Veranstaltung den nötigen Kick und vermittelt einen tollen Blick. Es ist klasse, dass wir auch nach Jahrzehnten noch einen so großen Zuspruch finden. Die Leute lieben das Ambiente, unsere musikalische Vielfalt mit mehrstimmigem Gesang, Schlagern, Oldies, Hits, Stimmungsliedern, Marschmusik, Polka und mehr“, sagt Arendts. Vor allem der Gassenhauer „Hulapula“ von Andreas Gabalier war der Hit der Wies`s gewesen und zog die Tanzfreudigen aufs Parkett. Ansonsten ließen es die Lessingstädter unter anderem mit Hits von Andrea Berg, Helene Fischer und anderen Stars am Schlagerhimmel krachen.

Die Gäste fanden die Gaudi wieder erstklassig. „Wir fühlen uns hier sauwohl, schließlich müssen wir in Niedersachsen auch ein bisschen Bayern haben“, sagte Maria Roth. Erika Eichmann schätzt vor allem die Lessingstädter Musikanten. „Was die auf die Bühne zaubern und für Stimmung sorgen ist einmalig. Klasse, nach drei Takten ist die Tanzfläche voll.“ Und für Rainer Götz ist die Wies`s eine willkommene Abwechslung. „Das ist mal was anderes. Ein wenig verkleiden ist super, wir lieben die Berge und Bayern und sind Fans von Blasmusik. Die Atmosphäre im Festzelt ist einmalig“, lautet seine Meinung.

Erfolgreich verlief auch die Premiere der Campus Wies`n mit Disco und den Lessingstädtern zu der rund 400 Studenten gekommen waren. Ebenfalls gut besucht mit 350 Gästen war das Frühstück am Sonntag. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten bei der Wies`n die neugegründete Gruppe „Die Okerländer“, von denen einige Musiker bei den Lessingstädtern erstmals mitwirkten. „Wir ergänzen uns prima“, meinte Matthias Beinert.

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