Klinikum Wolfenbüttel bietet Blick hinter die Kulissen

Wolfenbüttel.  Zwölf Themen werden beim Internationaler Tag der Patientensicherheit dargestellt. Der Fokus liegt auf dem Thema Digitalisierung.

Eines der großen Themen, die am Montag vorgestellt werden, ist die Medikation der Patienten unterstützt durch digitale Helfer.

Eines der großen Themen, die am Montag vorgestellt werden, ist die Medikation der Patienten unterstützt durch digitale Helfer.

Foto: Friso Gentsch / dpa

Bereits zum vierten Mal findet am Montag, 17. September, der „Internationale Tag der Patientensicherheit“ statt. In diesem Jahr dreht sich laut Mitteilung alles um das Thema „Digitalisierung und Patientensicherheit“.

Interessierten bietet das Städtische Klinikum in der Zeit von 10 bis 16 Uhr im Foyer des Klinikums die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und sich zum Beispiel zeigen zu lassen, welche digitalen Schritte eine Tablette von der Verordnung bis zur Einnahme durch den Patienten durchläuft. Im Mittelpunkt stehe vor allem die Frage, wie die Digitalisierung im Städtischen Klinikum Wolfenbüttel die Patientensicherheit weiter fördern kann.

Bereits jetzt werden verschiedene Arbeitsabläufe im Klinikum zielgerichtet digital unterstützt. Als Beispiel sei unter anderem das Krankenhausinformationssystem, die Laborsoftware, die digitale Radiologie und der Medikationsprozess zu nennen. Doch gehe die Digitalisierung mit Blick auf die Patientensicherheit noch weit darüber hinaus. So leistet der große Funktionsumfang der Medikationssoftware im Klinikum von der Medikationsaufnahme über die stationäre Behandlung bis zur Entlassung einen mittlerweile kaum noch wegzudenkenden Beitrag zur Patientensicherheit.

Über sichere Identifikation und Hygiene bis hin zum Thema „Schmerz und Patientenrechte“ werden insgesamt zwölf Themenfelder behandelt. Außerdem erhalten die Besucherinnen und Besucher grundlegende Tipps zum Aufenthalt im Krankenhaus und wie sie ihre Patientensicherheit selbst unterstützten können. Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel stellt sich der Herausforderung, die Digitalisierung als Werkzeug zu begreifen, sie mit Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein einzusetzen und dabei den Menschen respektvoll in seiner Genesung und seinem Handeln zu unterstützen.

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