Die Lindener machen sich für zwei Zebrastreifen stark

Wolfenbüttel.  In Wolfenbüttel Linden gibt es Klagen über Raser an der Halberstädter und der Neindorfer Straße. Die Anwohner wollen Zebrastreifen, um sicher über die Straßen zu kommen.

An dieser Bushaltestelle am Rande des Baugebiets Über dem Okertal wünschen sich Anwohner einen Zebrastreifen. 

An dieser Bushaltestelle am Rande des Baugebiets Über dem Okertal wünschen sich Anwohner einen Zebrastreifen. 

Foto: Karl-Ernst Hueske

Fast zwei Stunden tagte der Ortsrat in Linden. Die Mitglieder seien sich in allen Themen einig gewesen, berichtete Ortsbürgermeister Kersten Meinberg. Aber die Tagesordnung war lang. Gleich mehrmals ging es um Verkehrsprobleme.

Zebrastreifen. Über Autofahrer, die zu schnell unterwegs sind, ärgern sich Lindener Einwohner vor allem an zwei Stellen im Ort. An der Neindorfer Straße werde zwischen dem neuen Kreisel und der Kleingartensiedlung wird gerast, berichtet Meinberg auf Nachfrage unserer Zeitung. Außerdem störe der Verkehrslärm. Linder hätten daher bereits Unterschriften gesammelt, in der sie sich dafür aussprechen, auf höhe der Bushaltestelle nahe des Kreisverkehrs einen Zebrastreifen aufzubringen. Das solle für mehr Sicherheit beim Überquerender Straße sogen.

Einen Zebrastreifen wünschen sich Lindener auch an der Halberstädter Straße am Ortsausgang bei dem Rewe und dem Aldi-Markt. „Dort gibt es zwar eine Querungshilfe, aber es wird sehr schnell gefahren“, erklärt Meinberg. Der Ortsrat habe sich früher bereits für einen Kreisverkehr eingesetzt, sich aber mit dem Vorschlag nicht durchsetzen können. Nun nehme man einen neuen Anlauf, um für mehr Sicherheit zu sorgen.

Bücherzelle. In der Nähe der Kirche will der Ortsrat eine Bücherzelle aufstellen lassen. Sie soll für noch mehr Attraktivität „Im herzen des Ortes sorgen“, berichtet Meinberg. die alten Telefonzellen, die dafür verwendet werden, lagerten in der nähe von Potsdam, weiß der Ortsbürgermeister. Etwa 700 Euro müsse man ausgeben, um eine davon zu kaufen. Hinzu kämen Kosten für die Lackierung. Im Anschluss müsse die Zelle noch mit Regalen ausgestattet werden. Eventuell könne man einige der arbeiten im Ort allerdings in Eigenleistung erledigen. Im wolfenbütteler Ortsteil Halchter gebe es bereits eine vergleichbare Bücherzelle, fügte Meinberg an.

Baumfällung. Am Rand des Bolzplatzes in der Okertalsiedlung steht ein Baum, der gefällt werden soll. Der Baum stehe dort bereits seit den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, berichtet Meinberg. Er sei etwa fünf Meter hoch. Weil der baum morsch sei, befürchte der Lindener Ortsrat, dass er während eine Sturmes umfallen könne. Der Rat fordere die Stadt auf, den Baum zu fällen.

Schaukasten. Im neuen Lindener Ortsteil Über dem Okertal will der Ortsrat einen Schaukasten aufstellen lassen, um die Neubürger dort besser über die Aktivitäten im Ortsteil zu informieren. „wir sind sieben Ortsteile in Linden und müssen die Informationen verteilen“, sagt Meinberg. Im Schaukasten sollen öffentliche Bekanntmachungen ausgehängt werden. Der Ortsrat und Vereine kündigten außerdem Veranstaltungen und Feiern an. Ein passender Platz für den Schaukasten müsse noch gefunden werden.

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