Demenztag in der Lindenhalle

Wolfenbüttel.   Die Arbeitsgruppe Demenz informiert über Ängste und zum Umgang mit der Krankheit. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Die Arbeitsgruppe Demenz beim Landkreis machst auf den 2. Demenztag am 19. September aufmerksam. Die Organisationsgruppe mit Ellen Arndt (von links), Sabine Resch-Hoppstock, Kerstin Schmidt, Jacqueline Rusniok, Sabine Paternoga, Meike Schmidt-Aumann, Nina Fabian und Anette Müller-Damrath. 

Die Arbeitsgruppe Demenz beim Landkreis machst auf den 2. Demenztag am 19. September aufmerksam. Die Organisationsgruppe mit Ellen Arndt (von links), Sabine Resch-Hoppstock, Kerstin Schmidt, Jacqueline Rusniok, Sabine Paternoga, Meike Schmidt-Aumann, Nina Fabian und Anette Müller-Damrath. 

Foto: Frank Schildener

Demenz ist angesichts von immer mehr hochaltrigen Menschen auf dem Vormarsch. Mit ihrem 2. Demenztag möchte die Arbeitsgruppe Demenz informieren, Ängste nehmen und zum Umgang mit der Krankheit befähigen.

Am 21. September sei der Weltdemenztag, berichtete Ellen Arndt, Leiterin der Arbeitsgruppe. „Wir bemühen uns, mit unserem Demenztag im Umfeld dieses Termins aktiv zu sein“, so Arndt. In diesem Jahr haben die Organisatoren die Kunst im Blick und damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität Betroffener. „Es geht meist erst einmal um ganz praktische Dinge wie die sichere Versorgung Kranker“, so Sabine Resch-Hoppstock. LebMensqualität stehe dabei zunächst weniger im Mittelpunkt. Deshalb habe man für die Veranstaltung einen Brückenschlag zum Thema Kunst versucht. „Künstlerisch tätig zu sein setzt Fähigkeiten frei, schafft Freude und Selbstvertrauen“, so Arndt. Am Ende des Tages solle es aber einen Kreis schließen, von dem die Kunst nur ein Teil sei.

Der Tag ist auch ein Weg, um für mehr Transparenz rund um die Krankheit zu sorgen. „Vielen Angehörigen ist die Situation um einen von Demenz betroffenen peinlich“, weiß Jacqueline Rusniok. Mit dem 2. Demenztag wolle man deshalb auch Ängste nehmen. Ganz praktisch geht es darum, wie sich die Ernährung dementier Menschen verbessern lasse. Spannende Rezepte verspricht die Küche der AWO-Einrichtung „Im Kamp“, die mit einer Kochshow dabei ist und „Demenz-Fingerfood“ zubereitet. „Das lässt sich auch zuhause nachkochen“, so Arndt. Im Angebot ist ebenfalls ein Film über Kunst und Demenz. Dazu gibt es einen Vortrag über Lebensqualität im Alter durch Kunst. Ein weiterer richtet sich an Angehörige dementer Menschen. Eine Ausstellung mit Kunstwerken Dementer wird anlässlich des Tages ebenfalls in der Lindenhalle gezeigt. Im Foyer der Lindenhalle wird es zur Veranstaltung eine Reihe Informationsstände geben. Die Vorträge finden davon getrennt im Saal Kenosha statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Wo: Lindenhalle Wolfenbüttel

Wann: 19: September 2018, 12 bis 17 Uhr

Eintritt: Frei

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