Erster Spatenstich für neue Wohngebiet in Schladen

Schladen.  An der Harzstraße 40 in Schladen gehen die Arbeiten weiter. Der Investor lud zum offiziellen ersten Spatenstich für ein neues Wohngebiet ein.

Zum ersten Spatenstich treffen sich auf dem Gelände an der Harzstraße 40  Investor Thomas Hoppe (von rechts), Andreas Memmert, Christiana Steinbrügge und Heinz Jürgen Wiechens.

Zum ersten Spatenstich treffen sich auf dem Gelände an der Harzstraße 40 Investor Thomas Hoppe (von rechts), Andreas Memmert, Christiana Steinbrügge und Heinz Jürgen Wiechens.

Foto: Kai-Uwe Ruf

Im Hintergrund liegt noch eine große Schutthalde. Aber vorne am Zaun, an der Straße, wartet schon ein großer Bagger. Auf dem Grundstück an der Harzstraße 40 in Schladen sollen die Arbeiten weitergehen. Ein neues Wohngebiet mit rund 40 Wohnungen soll entstehen. In zwei Jahren konnte das Areal komplett bebaut sein, plant Investor Thomas Hoppe. Der Unternehmer aus Hannover traf sich jetzt mit Landrätin Christiana Steinbrügge, Schladen-Werlas Bürgermeister Andreas Memmert und Schladens Ortsbürgermeister Heinz-Jürgen Wiechens zum symbolischen ersten Spatenstich.

Danach soll der Bagger zum Einsatz kommen. Eine Ringstraße werde auf dem Gelände angelegt, berichtet Hoppe. Sie soll nach dem früheren Schladener Hauptverwaltungsbeamten Manfred-Leeker-Ring benannt werden. 12 000 Quadratmeter groß ist das Areal für das neue Wohngebiet. Geplant ist, dort Einfamilienhäuser, Reihenhäuser Mehrfamilienhäuser und eine Gartenhaussiedlung zu errichten. Die genaue Zusammensetzung steht nicht in allen Bereichen fest Hoppe will mit den Plänen auf Kundenwünsche reagieren können. Bislang ist die Rede von 35 bis 40 Häusern. Etwa 70 bis 100 Menschen könnten dort wohnen.

Hoppe hat mit seinem Unternehmen THI-Holding die Vermarktung begonnen. Da THI kein Spezialist für Einfamilienhäuser sei, werde das Unternehmen diese Objekte allerdings abgeben. Bei anderen Gebäuden werde THI hingegen auch selbst bauen lassen.

Baugenehmigungen lägen vor. Für Reihenhäuser seien sie erteilt. Weitere Genehmigungen müssten nun nicht mehr beantragt werden.

Geplant ist laut Hoppe, acht Reihenhäuser zu erstellen. Je nach Abverkauf werde man in zwei Schritten je vier von ihnen erstellen. Bei den Einfamilienhäusern gebe es derzeit mehrere Interessenten.

Richtungsweisend sind laut Memmert die Pläne für die Gartenhofhäuser. Sie seien für Senioren gedacht, und sollen barrierefrei gebaut werden. Vorgesehen sei ein kleiner Garten. Wer im Alter Hilfen benötige, könne diese dazu buchen und beispielsweise Angebote der Grotjahnstiftung in Anspruch nehmen.

„Das Wohngebiet bietet Entwicklungsimpulse“, lobte Landrätin Christiana Steinbrügge. Es biete eine attraktive Mischung unterschiedlicher Wohnungsangebote. „Es ist eine kluge Strategie, das Projekt je nach Bedarf weiterzuentwickeln“, sagt die Landrätin zu Hoppe.

Interessant sei auch die zentrale Lage im Ort. Einen Nahversorger wird es auf dem Gelände allerdings nicht geben. Das Unternehmen Netto sei zunächst an den Plänen beteiligt gewesen, aber dann abgesprungen, berichtet Hoppe. Fußläufig entfernt gebe es zu viel Konkurrenzmärkte, meint Memmert. Daher habe sich kein anderer Anbieter für eine Ansiedlung auf dem Areal interessiert.

Wenn das neue Wohngebiet entsteht, verschwindet in Schladen laut Wiechens ein „Schandfleck“. Das Areal an der Harzstraße 40 stand lange leer. Zuvor waren dort Industriebetriebe und später auch Nahversorger angesiedelt.

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