Nach Brand in Wolfenbüttel: Bewohner schwebt in Lebensgefahr

Wolfenbüttel.  Bei einem Großbrand in der Zickerickstraße verletzten sich vier Personen. Ein Hausbewohner schwebt derzeit im Krankenhaus in Lebensgefahr.

Vier Menschen verletzten sich bei dem Brand in Wolfenbüttel, so die Polizei. Eine Schwangere wurde vorsorglich im Krankenhaus untersucht. Zuvor sprach die Feuerwehr von zehn verletzten Menschen. Ein Bewohner des Hauses schwebt derzeit im Krankenhaus in Lebensgefahr. Er wurde mit Hilfe eines Sprungpolsters gerettet. Die Feuerwehr rückt noch einmal zu Löscharbeiten aus, da es noch Glutnester im Haus gibt. Die Polizei hat begonnen nach der Brandursache zu suchen. Die Beamten überfliegen mit einer Drohne das Gebäude, da ein deckeneinsturz nicht auszuschließen ist. Alle 21 im Haus gemeldeten Personen konnten mittlerweile aufgefunden werden.

Am späten Dienstagabend wurde die Feuerwehr Wolfenbüttel zu einem Wohnhausbrand in der Goslarschen Straße, Ecke Zickerickstraße gerufen. Auch am Mittwoch Morgen waren die Löscharbeiten noch nicht beendet und das Haus brannte noch, so die Polizei. Im Gebäude war am Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Zwei bis Mittwochmorgen vermisste Menschen konnten gefunden werden, so die Polizei.

Aus dem Haus kamen am Dienstag Hilferufe der vom Feuer eingeschlossenen Personen. Zehn Menschen wurden bei dem Brand verletzt. Drei Menschen konnten die Einsatzkräfte am Dienstag aus dem Haus befreien. Zwei über eine Drehleiter, den anderen mit einem Sprungpolster. Er verletzte sich bei dem Sprung aus dem zweiten Stock schwer. Eine Schwangere erlitt einen Schock. Eine weitere Person, die nicht in dem Haus wohnte erlitt eine Rauchvergfiftung.

Löscharbeiten beim Wohnhausbrand in Wolfenbüttel

Die Polizei sagte: Laut Einwohnermeldeamt sind 21 Personen in dem Haus gemeldet. Wie viele dort aktuell gelebt haben, ist war nicht klar. Auch am Mittwochmorgen war die Lage noch unklar. Die Feuerwehrleute versuchten, unter Atemschutz ins Treppenhaus zu gelangen. Sie suchten nach weiteren Menschen, die sich noch im Haus befinden könnten. Das Feuer breitete sich rasant über alle Etagen bis zum Dach hin aus.

Wohnhausbrand Wolfenbüttel

Bürgermeister Thomas Pink kündigte an, die Menschen im Jugendgästehaus unterzubringen. Bis unter das Dach hatten sich die Flammen durchgefressen. Diverse Wehren waren im Einsatz. Die Feuerwehr konnte die Nachbarhäuser schützen, sodass die Flammen nicht übergriffen.

Im Einsatz sind alle Feuerwehren der Stadt Wolfenbüttel und der Berufsfeuerwehr Braunschweig. Für sie galt die "Alarmstufe Massenanfall von Verletzten". Auch der DRK ist vor Ort.

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