Großfeuer – Scheune brennt nieder

Wolfenbüttel  Die rund 800 Quadratmeter große Scheune in Groß Stöckheim ist ausgebrannt. Alle Ortswehren aus Wolfenbüttel waren im Einsatz.

Bis 15 Uhr am Donnerstag haben hier und da noch Stellen geglommen. Bis 18 Uhr hat die Feuerwehr noch Brandwache gemacht.

Die rund 800 Quadratmeter große Scheune neben der Reithalle am Leiferder Weg in Groß Stöckheim ist Mittwochnacht durch ein Großfeuer völlig zerstört worden. Ein Mauerstück steht noch, ansonsten ist alles niedergebrannt.

Gegen 22.40 Uhr ging laut Einsatzleiter Marco Bachmann der erste Alarm ein. „Als wir um die Ecke bogen, haben wir das ganze Ausmaß schon gesehen und die Alarmstufe auf Großbrand erhöht. Alle Ortswehren sind ausgerückt“, so Marco Bachmann. 225 Feuerwehrkameraden waren im Einsatz. Auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort, die Stadtwerke, ein Vertreter der Stadt und einige Reiter waren sofort gekommen, als sie hörten, dass es auf dem Reiterhof brennt. Gelöscht wurde laut Einsatzleiter bis 8 Uhr in der Früh. Da die Hydranten nicht genug Wasser hatten, wurde Wasser aus der Oker gepumpt. „Um 8.30 Uhr waren wir wieder einsatzbereit und um 13 Uhr sind wir mit 16 Kameraden wieder ausgerückt für Nachlöscharbeiten, die sich bis 15 Uhr hinzogen.“

In der Scheune waren unter anderem große Strohballen, Heu, landwirtschaftliche Geräte, ein Trecker, sowie Reitzubehör vieler Reiter gelagert, wie Marco Bachmann mitteilt. Das ebenfalls zum Hof gehörende Wohnhaus mit zehn Wohnungen wurde zur Sicherheit der Bewohner laut Polizei evakuiert. Niemand wurde verletzt. Die Pferde waren woanders untergebracht. Die Feuerwehr schützte das Wohnhaus mit einer Wasserwand vor einem Übergriff der Flammen.

Eine direkt an die Scheune angrenzende Reithalle ist ebenfalls vom Brand betroffen, aber noch intakt, die Feuerwehr konnte verhindern, dass sie niederbrennt. Allerdings ist der Eingang zur Halle zerstört. „Das Reiterstübchen ist hinüber“ so der Einsatzleiter. „Der Dachstuhl ist eingestürzt.“ Zum Schaden gibt es unterschiedlichen Schätzungen zwischen mehreren Hunderttausend Euro und einem sechsstelligen Bereich. Am frühen Morgen hatte die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die Ursache ist aber momentan noch unklar.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (5)