35000 Fans feierten friedlich auf dem Exer

Wolfenbüttel  Das NDR-2-Musikfestival kommt 2015 eventuell erneut in die Stadt.

Sänger Mark Forster suchte unter den 35 000 Zuschauern auf dem Exer-Gelände auch seinen Vater.

Sänger Mark Forster suchte unter den 35 000 Zuschauern auf dem Exer-Gelände auch seinen Vater.

Foto: Karl-Ernst Hueske

Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Laut Schätzung der Polizei, der Stadt und des Veranstalters kamen am Samstag 35 000 Musikfans zum Exer, um dort die Auftritte von Alexander Knappe, Mark Foster, Rea Garvey und Sunrise Avenue mitzuverfolgen.

Am Mittag hatte es zunächst so ausgesehen, dass das NDR-2-Festival im Regen ertrinken sollte. Das Kinderzelt wurde während eines kurzen Unwetters zerstört, aber pünktlich zum Festivalbeginn war das Festivalgelände für diese „familienorientierte Veranstaltung“, so die zuständige Off-Air-Managerin Sabine Droste, wieder trocken.

Für die Kinder gaben es einen Spielpark und für die Erwachsenen nicht nur Livemusik, sondern auch viele Essens- und Getränkestände. So entwickelte sich auf der Wiese vor der Riesenbühne ein Volksfest, bei dem zum Beispiel auch eine Gruppe junger Frauen in Einheitskleidung den Junggesellinnenabschied ihrer Freundin feierten.

Wie friedlich das Festival ablief, verdeutlichen die Einsatzzahlen der Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte, die mit 140 Personen vor Ort waren. 32 Beamte der Polizei regelten unter anderem den Verkehr. Es kam bei der Abfahrt nur zu drei Verkehrsunfällen mit zwei leichtverletzten Radfahrern und einem Fußgänger, die mit Autos kollidierten. Eine Verkehrsunfallflucht konnte sofort geklärt werden. Ansonsten gab es keine Streitigkeiten, meldete die Polizei, bei der auch Fundsachen abgegeben wurden.

Das Deutsche Rote Kreuz war mit 60 Personen vor Ort. Nur einmal musste der Rettungswagen laut Leitstelle wegen des Transportes einer betrunkenen Person eingesetzt werden. Ansonsten konnten alle Blessuren vor Ort versorgt werden.

Wie von NDR-Vertretern zu erfahren war, besteht die gute Möglichkeit, dass Wolfenbüttel im nächsten Jahr erneut Austragungsort des Festivals sein wird.

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