Wolfenbüttelerin stellt im Schmidt-Terminal aus

Wolfenbüttel  Ursula van der Veen war Kunsterzieherin und fand selbst erst spät ihren eigenen Weg zur Kunst. Nun stellt sie im Schmidt-Terminal aus.

Ursula van der Veen und Wilhelm Schmidt stehen vor Exponaten der neuen Ausstellung im Terminal.

Ursula van der Veen und Wilhelm Schmidt stehen vor Exponaten der neuen Ausstellung im Terminal.

Foto: Stephan Hespos

Wohlfühlbilder. So nennt Ursula van der Veen ihre Küstenimpressionen. Strand, Wind, Wellen – mal abstrakt, mal realistisch. Eine Ausstellung mit Werken der Wolfenbüttelerin wird am Freitagabend im Schmidt-Terminal eröffnet.

Die Schau gibt einen Überblick über die Vielseitigkeit der Pädagogin, die früher an der Orientierungsstufe Wallstraße sowie an der Leibniz-Realschule tätig war. Ihre Bilder stellte sie in unterschiedlichen Techniken her – Aquarell, Acryl, Öl und Bleistift.

Obwohl die gebürtige Mindenerin als Kunsterzieherin wirkte, griff sie selbst erst spät zum Pinsel. „Das war 1994 während eines Urlaubs auf Kreta“, erzählt sie. Ihre Kenntnisse verfeinerte Ursula van der Veen in Kursen, Malschulen und als Gasthörerin der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig.

Begonnen hatte alles mit Gedichten. Sprache und Rhythmik inspirierten Ursula van der Veen zunächst zu Bildern im Kopf, die schließlich ihren Weg auf die Leinwand fanden. Eine eigene Handschrift entwickelt sie in einer Reihe von Aktbildern. Dabei handelt es sich um Bleistiftzeichnungen, die sie verdoppelt, farblich variiert und auf verschiedene Untergründe aufbringt. Teilweise wurden diese in schmale Streifen zerschnitten. Weiterhin sind in der Schau großformatige abstrakte Werke mit viel Bewegung und Farblöchern zu sehen.

DIE AUSSTELLUNG

Zu sehen sind die Bilder von Ursula van der Veen im Schmidt-Terminal bis zum 15. April.

Eine Führung der Künstlerin durch die Ausstellung findet am Dienstag, 18. März, um 16 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hausherr Wilhelm Schmidt erklärte, das Terminal gerne als Plattform für Künstler aus der Region zur Verfügung zu stellen. „Wer Interesse hat, kann sich gerne bei uns melden, auch wenn er oder sie bislang noch gar nicht ausgestellt hat.“

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