Stadt: Halteverbot an der Kleinen Breite bleibt nicht

Wolfenbüttel.   An der Kleinen Breite in Wolfenbüttel gibt es derzeit ein absolutes Halteverbot. Ein Leser möchte, dass es bleibt. Die Stadt sagt Nein.

Ein Halteverbotsschild hat die Stadt Wolfenbüttel an der Kleinen Breite aufgestellt. 

Ein Halteverbotsschild hat die Stadt Wolfenbüttel an der Kleinen Breite aufgestellt. 

Foto: Kai-Uwe Ruf

Manchmal ist ein Provisorium besser als die Standardlösung. Dieser Ansicht ist zumindest einer unserer Leser, der häufig auf der Kleinen Breite in Wolfenbüttel unterwegs ist. Wegen mehrerer Baustellen im Nordosten der Stadt gibt es dort auf Höhe einer Bäckerei stadteinwärts ein absolutes Halteverbot. Seit dem 13. Juni ist es in Kraft.

Auf unserem Portal Alarm 38 lobt der Leser diese Maßnahme der Stadt ausdrücklich. „Man könnte es auch gleich beibehalten“, schlägt er vor. Die Straße sei dadurch „ vernünftig nutzbar“, wenn man morgens in Richtung Neuer Weg fahre.

Daraus wird aber wohl nichts werden. „Aus Sicht der Verkehrsbehörde besteht keine Notwendigkeit, dort dauerhaft ein Haltverbot einzurichten“, teilt die Stadtverwaltung auf Nachfrage mit. Das aktuelle Haltverbot sei in Zusammenhang mit der Baustelle auf der Salzdahlumer Straße eingerichtet worden. Die Stadt habe dabei besonders den Busverkehr im Blick gehabt.

Im Normalfall sei keine Änderung auf der Straße erforderlich: „Die gesetzlichen Haltverbote reichen aus, um das Verkehrsaufkommen auf der Kleinen Breite abzuwickeln, wenn diese nicht als Umleitungsstrecke fungiert“, schreibt Stadtsprecher Thorsten Raedlein in seiner Stellungnahme.

Auf der Kleinen Breite sind derzeit besonders viele Autos unterwegs. Das liegt daran, dass die Stadt gleich zwei parallele Straßen teilweise für den Verkehr gesperrt hat, um Bauarbeiten ausführen zu lassen. Die Kleine Breite zwischen Salzdahlumer und Campestraße gelegen, dient als Umleitungsstrecke für diese beiden Straßen.

Die Arbeiten an der Salzdahlumer Straße werden voraussichtlich noch bis 28. Juli fortgesetzt werden. . Wegen des Umfangs und weil am Exer eine Großveranstaltung des NDR geplant ist habe man dort nicht komplett in den Sommerferien arbeiten können. An der Campestraße wird bereits seit längerem gearbeitet. Voraussichtlich am 31. August sollen die Arbeiten dort beendet sein. Die offizielle Umleitungsstrecke für die Campestraße seien allerdings die Ahlumer Straße und die Jahnstraße.

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