Kreis: Pflastersteine an Hordorfer Straße nur provisorisch

Schandelah  An der Hordorfer Straße in Schandelah wurden nach Bauarbeiten Pflastersteine in ein Loch gelegt. Nach dem Winter soll wieder Asphalt verfüllt werden.

In der Hordorfer Straße in Schandelah wurde von der Avacon ein Loch ausgehoben und anschließend mit Pflastersteinen gefüllt.

In der Hordorfer Straße in Schandelah wurde von der Avacon ein Loch ausgehoben und anschließend mit Pflastersteinen gefüllt.

Foto: Kai-Uwe Ruf

Über Bauarbeiten an der Hordorfer Straße in Schandelah wundert sich ein Leser. Arbeiter hätten dort auf einer Fläche von etwa zwei Quadratmetern den Asphalt entfernt, Arbeiten ausgeführt und das Loch anschließend wieder verfüllt, aber keinen Asphalt mehr aufgetragen. Erst vor kurzem sei dann Pflastersteine in das Loch gelegt worden. Zuvor seien Autofahrer oft auf die andere Straßenseite ausgewichen. Das habe zu gefährlichen Situationen führen können.

Trotzdem seien die Arbeiten korrekt ausgeführt, macht der Landkreis auf Nachfrage deutlich. Die Avacon habe an der Straße einen Gashausanschluss herstellen lassen. Die mit der Arbeit beauftragte Tiefbaufirma werde dafür sorgen, dass der vorherige Straßenzustand wieder hergestellt werde, schreibt Landkreis-Sprecher Andree Wilhelm. Der Kreis als zuständige Behörde kontrolliere das. Unter anderem werde auch darauf geachtet, dass das Tiefbauunternehmen hochwertigen Gussasphalt verwende, um die wieder zu schließen.

Das werde aber erst nach dem Winter geschehen. Bis dahin werden die Pflastersteine in dem Loch bleiben. Das entspreche den Auflagen des Landkreises. Die Firma die den Auftrag erledige warte beim Einbau von Asphalt, bis es mehrere Kleinflächen gebe, die aufgefüllt werden könnten. Dadurch ließen sich Kosten sparen. Dieses Vorgehen sei durchaus üblich.

Das Loch sei zur Sicherheit mit Pflastersteinen verschlossen worden. Unter ihnen sei die Baugrube sei mit einem Mineralgemisch verfüllt. Wenn dieses nicht abgedeckt sei, werde es schnell durch Reifen ausgetragen. Dadurch entstünden Schlaglöcher. Außerdem werde die Straße verschmutzt. Die provisorische Pflasterabdeckung verhindere das. Die Steine seien also nur eine vorübergehende Lösung, betont der Landkreis.

Die Arbeiten seien zwischen 15. und 24. November ausgeführt worden. Das Ende sei für das Frühjahr vorgesehen.

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