Privatanzeigen sind grundsätzlich möglich

Wolfenbüttel  Ein Bürger beklagt einen zugeparkten Radweg an der Frankfurter Straße.

Ärger gibt es um einen Radweg.

Ärger gibt es um einen Radweg.

Foto: Erik Beyen

Ein Leser, der anonym bleiben möchte, beklagt, dass der Radweg an der Frankfurter Straße in Wolfenbüttel regelmäßig zugeparkt werde. „Vielleicht könnte aber die Stadt Wolfenbüttel auch mal die Möglichkeit einer Privatanzeige online schaffen. Entgegen anderen Städten scheint es in Wolfenbüttel nicht zu interessieren, wenn in den Außenbezirken falsch geparkt wird“, meint der Leser.

Darauf antwortet Stadtsprecher Thorsten Raedlein: „Die Stadt Wolfenbüttel hat seit Jahren im Büro des Bürgermeisters einen Ideen- und Beschwerdemanager.“ Dieser sei über ein Kontaktformular (gleich auf der Startseite von wolfenbuettel.de im Footer) erreichbar.

Thorsten Raedlein weiter: „Allerdings müssen Melder dazu schon ihren Namen nennen, anonyme Anzeigen werden nicht angenommen. Natürlich kann er auch persönlich im Rathaus besucht werden. Das klappt aber auch nicht anonym.“

Weiterhin könnten Beschwerden auch bei der Sprechstunde des Bürgermeisters vorgetragen werden. Auch die regelmäßig stattfinden Infostände der Stadt bieten sich an, Beschwerden zu äußern. Eine Ahndung könne durch die Stadt nur ausgesprochen werden, wenn dies der Städtische Ordnungsdienst vor Ort feststellt.

Privatanzeigen seien grundsätzlich möglich. „Der richtige Ansprechpartner wäre da aber die Bußgeldstelle des Landkreises, die für straßenverkehrsrechtliche Anzeigen zuständig ist. Die Polizei nimmt auch Anzeigen entgegen und leitet diese ebenfalls an den Landkreis weiter.“ Damit wären die Möglichkeiten dann ausgeschöpft.step

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