Zukunft in Gifhorn

Gifhorn entwickelt sich in einem rasenden Tempo. Nur wohin? Kann man das vorhersehen? Nein. Aber man kann die Menschen fragen, die die Zukunft maßgeblich mitgestalten – aus Politik, Verwaltung, Bildungs- und Versorgungseinrichtungen, Geschäftsleute und innovative Ingenieure. Das habenunserer Reporter getan.

Die teils überraschenden Ergebnisse sehen Sie, liebe Leser, auf den folgenden Seiten. Auch in Zukunft kommt Gifhorn um ein Thema nicht herum: das Auto. Der ganze Landkreis hängt am Puls des Volkswagenwerks in direkter Nachbarschaft, Tausende von Ingenieuren und Fachkräften sind im Kreis Gifhorn bei Volkswagen und bei Zulieferfirmen beschäftigt. Bei der IAV entsteht die Zukunft direkt – bei der Erforschung von Elektromobilität und Brennstoffzellentechnik. Auch Händler vor Ort wie das Autohaus Kühl müssen sich darauf einstellen. Aber Autos bringen auch Probleme mit sich, die schon jetzt für die Zukunft gelöst werden müssen: Wohin mit dem zunehmenden Verkehr auf den Straßen? Oder sollten wir ihn lieber vermeiden? Darauf antworten Stadtbürgermeister Matthias Nerlich, Verkehrsplaner Oliver Bley und Baufachbereichsleiter Alexander Wollny vom Landkreis. Wie sollen Geschäfte der Online-Konkurrenz begegnen? Vielleicht einfach mitmischen im Netz – so macht es ein Lebensmittelmarkt aus Wesendorf vor. Ein Firmengründer aus Isenbüttel erfindet nachhaltige Waschmittel, die die Umwelt schonen. Eins sollten wir aber nicht vergessen: Die Zukunft gehört denen, die jetzt noch in die Schule gehen. Die gilt es zu motivieren. Wie das gelingen kann, zeigen wir am Beispiel der Realschule in Calberlah, die sich vom Modell Oberschule wieder verabschiedet hat.