Saevik: Ich kann noch mehr Tore schießen

Wolfsburg.  Der norwegische Neuzugang der Fußballerinnen des VfL Wolfsburg überzeugt beim 5:2 gegen Duisburg mit einem Treffer und einer Vorlage.

Karina Saevik gelang mit einem Beinschuss gegen Duisburgs Keeperin Meike Kämper ihr erstes Tor für den VfL Wolfsburg.

Karina Saevik gelang mit einem Beinschuss gegen Duisburgs Keeperin Meike Kämper ihr erstes Tor für den VfL Wolfsburg.

Foto: Sebastian Priebe / regios24

Zweiter Startelf-Einsatz, erstes Tor: Bereits nach drei Minuten markierte Stürmerin Karina Saevik das 1:0 für die Fußballerinnen des VfL mit einem frechen Tunnel gegen Keeperin Meike Kämper. Am Ende besiegte Wolfsburg in der Bundesliga den MSV Duisburg 5:2. Der norwegische Neuzugang von Paris St. Germain kommt beim VfL immer besser in Fahrt, sagte hinterher: „Ich bin glücklich mit meinem Tor und meinem Assist. Aber ich kann noch mehr Tore schießen. Daran werde ich arbeiten.“

Saevik war auch sonst ein wichtiger Baustein beim Sieg des VfL. Sie legte das 2:0 für Pia-Sophie Wolter auf und war viel unterwegs. Gegenspielerin Claire O’Riordan, der Saevik schon beim 1:0 entwischte, packte die 24-Jährige immer wieder hart an und hatte Glück, dass sie nach einem rüden Einsteigen nur Gelb und nicht Rot sah. Trainer Stephan Lerch lobte seine Stürmerin: „Sie ist eine Spielerin, die Dynamik mitbringt, sich im Eins-gegen-eins durchsetzen kann und cool ist vor dem Tor. Es hat ihr Spaß gemacht, und uns hat es auch Spaß gemacht.“

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Saevik: Schon in Freiburg mit guten Ansätzen

Schon beim 1:1 in Freiburg habe die Norwegerin gute Ansätze gezeigt, gegen Duisburg dann vor allem das frühe Anlaufen, das der Coach fordert, stark umgesetzt. Lerch betont: „Das ist nicht selbstverständlich nach so kurzer Zeit.“

Saevik wusste die Partie insgesamt einzuordnen, meinte: „Wir wollten mehr Tore schießen als in Freiburg, eine Reaktion zeigen. Wenn wir jetzt auch keine mehr bekommen, dann ist alles gut.“ Die zwei Gegentore waren ein Wermutstropfen für den VfL. Lena Goeßling meinte mit Blick auf die schwierigen Spiele, die im November warten, deutlich: „Wir dürfen keine Situation unterschätzen, müssen zu 100 Prozent da sein, jeden Zweikampf gewinnen. Wir hätten gegen Duisburg schon noch mehr Tore schießen können, so viele Chancen werden wir in den nächsten Spielen nicht bekommen.“

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