Bis zu einem Dutzend Abstellungen beim VfL Wolfsburg

Wolfsburg.  Auf die Topspielerinnen des Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg kommen weitere Herausforderungen zu. Lesen Sie, wer nominiert ist.

DFB-Kapitänin Alexandra Popp ist nur für ein Spiel nominiert.

DFB-Kapitänin Alexandra Popp ist nur für ein Spiel nominiert.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Bis zu einem Dutzend Länderspiel-Abstellungen erwarten den Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg in der nächsten Woche. Allein die deutsche Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat fünf Spielerinnen des Meisters und Pokalsiegers angefordert, zwei weitere halten sich auf Abruf bereit. Aber erst einmal müssen die „Wölfinnen“ noch am Sonntag (14 Uhr) in der Liga bei der TSG 1899 Hoffenheim ran.

Dann aber reisen Alexandra Popp, Kathrin Hendrich, Svenja Huth, Lena Oberdorf und Felicitas Rauch zur deutschen Nationalmannschaft. Die trifft in der EM-Qualifikation in Essen auf Irland (19. September, 14 Uhr/live im ZDF) und auswärts auf Montenegro (22. September, 16 Uhr/live in der ARD). Mit dem VfL ist abgesprochen, dass die zuletzt in der Champions League viel zum Einsatz gekommenen Huth, Popp und Hendrich nur gegen Irland im Kader stehen und nicht mit nach Montenegro reisen. VfL-Torfrau Friederike Abt und ihre Teamkollegin Pauline Bremer stehen für beide Partien auf Abruf bereit.

Polen holt Kiedrzynek

Doch die deutschen sind nicht die einzigen Nationalspielerinnen, die die Wolfsburger abstellen müssen. Polen muss zwar auf die am Knie verletzte Torjägerin Ewa Pajor verzichten, hat aber erwartungsgemäß Torhüterin Katarzyna Kiedrzynek für die EM-„Quali“-Spiele gegen Tschechien und (18. und 22. September) berufen, die beim 3:0 zum Bundesliga-Auftakt gegen Essen ihr VfL-Pflichtspieldebüt gefeiert hatte.

Auch Norwegen (gegen Weißrussland und Wales/18. und 22. September) forderte Ingrid Syrstad Engen an. Und Schweden führt selbst die wegen einer leichten Gehirnerschütterung noch nicht wieder trainierende Fridolina Rolfö in seinem Kader für die Partien gegen Ungarn und Island (17. und 22. September).

Jakabfi und Janssen folgen

Offiziell noch keine Bestätigung konnte der VfL am Dienstag für die Nominierungen der Ungarin Zsanett Jakabfi und der Niederländerin Dominique Janssen vermelden. Aber die Klubverantwortlichen rechnen fest mit dem Eingang der Anforderungen durch die Verbände. Die Belastung für die Topspielerinnen des VfL bleibt derzeit weiter sehr hoch.

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