Serie hält: Frauen des VfL Wolfsburg gewinnen 3:0 in Potsdam

Potsdam.  Vierter Sieg im vierten Bundesliga-Spiel: Sara Björk Gunnarsdottir trifft beim 3:0 doppelt. Die VfL-Frauen hatten Chancen für einen höheren Sieg.

Sara Björk Gunnarsdottir (links) trifft beim 3:0 doppelt. Kapitänin Harder vergibt einen Elfmeter (Archivbild)

Sara Björk Gunnarsdottir (links) trifft beim 3:0 doppelt. Kapitänin Harder vergibt einen Elfmeter (Archivbild)

Foto: VfL Wolfsburg / oh

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg setzten ihre Siegesserie in der Bundesliga fort. Die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch war auch im vierten Saisonspiel siegreich, gewann die Partie bei Turbine Potsdam am Samstagmittag nach Treffern von Sara Björk Gunnarsdottir (2) und Ewa Pajor mit 3:0 (1:0).

Lerch, der seinen Vertrag unter der Woche um ein Jahr bis 2021 verlängert hatte, musste auf einige Spielerinnen verzichten: Svenja Huth verpasste die Rückkehr zu ihrem Ex-Klub, zudem fehlte ihre Nationalmannschafts-Kollegin Sara Doorsoun.

Gunnarsdottir trifft nach drei Minuten

Der VfL erwischte einen Traumstart in die Partie, Gunnarsdottir sorgte per Distanzschuss für die schnelle Führung nach drei Minuten. Doch die Gäste verpassten es, schnell nachzulegen. Ewa Pajors Lupfer traf die Latte, Pernille Harders Nachschuss wurde noch auf der Linie geklärt (5. Minute). Kapitänin Harder vergab nach 35 Minuten die dickste Chance auf das zweite Tor und etwas mehr Ruhe, sie setzte einen Elfmeter daneben. Und doch hatte der VfL die Partie in den ersten 45 Minuten komplett im Griff.

Nach der Pause wurde Potsdam etwas mutiger, war hinten allerdings schwer anfällig. Und so hatte Wolfsburg die dicksten Chancen: Rückkehrerin Rauch schoss freistehend aus sechs Metern daneben, dann schoss Pajor drüber (beide 58.). Die polnische Toptorjägerin machte dann aber doch noch alles klar, nachdem sie sich stark gegen Rahel Kiwic durchgesetzt hatte (75.). In der Schlussminute staubte Gunnarsdottir nach toller Vorarbeit von Rauch noch zum 3:0 ab.

Champions League am Mittwoch, Sonntag kommt Jena

Turbine hätte es zuvor noch einmal spannend machen können, wenn VfL-Keeperin Hedvig Lindahl nicht erst einen Freistoß von Lara Prasnikar an den Pfosten gelenkt hätte und den Nachschuss von Gina Chmielinski nicht noch festgehalten hätte (78.).

Rauch sagte nach der für sie gelungenen Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: „Es war natürlich eine besondere Atmosphäre. Es war wieder eine volle Hütte, eine tolle Stimmung und ein temporeiches Spiel. Es war sehr gut für uns, dass wir die drei Punkte mitgenommen haben.“ Lerch meinte: „Ich bin extrem glücklich, dass wir hier gewinnen konnten. Wir fahren in jedem Jahr mit sehr viel Respekt nach Potsdam.“

Auf den VfL warten nun zwei Partien in der kommenden Woche: Erst steht in der Champions League am Mittwoch (18 Uhr, AOK-Stadion) das Auftaktrunden-Rückspiel gegen KFF Mitrovica an. Das Hinspiel im Kosovo hatte Wolfsburg mit 10:0 gewonnen. Dann ist am Sonntag (14 Uhr) in der Bundesliga Schlusslicht USV Jena zu Gast.

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