Fußball-Bezirksliga

Schöppenstedt braucht viele Tore und etwas Schützenhilfe

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Für Marco Koch (links) und Jonas Hermann bietet sich mit dem TSV Schöppenstedt die letzte kleine Chance auf den Klassenerhalt.

Für Marco Koch (links) und Jonas Hermann bietet sich mit dem TSV Schöppenstedt die letzte kleine Chance auf den Klassenerhalt.

Foto: Sebastian Priebe / regios24

Schöppenstedt.  Der TSV trifft am letzten Spieltag auf Rhüden und ist auf einen Sieg Lichtenbergs gegen Münchehof angewiesen. Trainer Jens Knackstedt hört auf.

Die Abstiegsfrage in der Fußball-Bezirksliga 3 wird am letzten Spieltag beantwortet. Dabei wird der SV Fümmelse beim Auswärtsspiel gegen Spitzenreiter Fortuna Lebenstedt kaum noch in Gefahr geraten. Der TSV Schöppenstedt hat das Erreichen des Klassenerhalts noch in der eigenen Hand und könnte den Kopf mit einem hohen Sieg gegen den FC RW Rhüden vielleicht noch aus der Schlinge ziehen. Dafür müsste aber Münchehof gegen Lichtenberg verlieren.

TSV Schöppenstedt – FC RW Rhüden (So., 15 Uhr). TSV-Trainer Jens Knackstedt zeigt sich optimistisch. „Wir sind gerüstet für das kleine Finale und wissen, dass uns nur Tore fehlen, um das Unwahrscheinliche doch noch zu schaffen. Wir nehmen Selbstvertrauen aus dem Sieg in Fümmelse mit ins Spiel“, so Knackstedt. Sein Team müsse, um das Torverhältnis aufzupolieren, Chancen kreieren und Rhüden zu Fehlern zwingen. „Der FC hat auch Defizite, die wir ausnutzen wollen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Für Knackstedt wird es der letzte Auftritt als TSV-Trainer. Aus zeitlichen und beruflichen Gründen werde er nicht mehr zur Verfügung stehen. „Sonst hätte ich gern weitergemacht“, meint Knackstedt. Einen Nachfolger auf dem Trainerposten gebe es noch nicht, erklärt TSV-Abteilungsleiter Andreas Kasten.

Personell werden dem TSV am Sonntag Jörn Pätz und Dominik Dube fehlen. Ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung.

SV Fortuna Lebenstedt – SV Fümmelse (So., 15 Uhr). Der SV Fümmelse geht beim Spitzenreiter als Außenseiter in die Partie. „Es wird eine schwierige Aufgabe. Der Gegner ist von vorn bis hinten stark aufgestellt. Diesen Riegel zu knacken, ist kein leichtes Unterfangen“, weiß SVF-Coach Jörg Müller, der seinen Vertrag bereits vor Wochen verlängert hat.

„Es gab kein langes Überlegen. Ich fühle mich in Fümmelse wohl, der Verein und sein Umfeld sind perfekt. Hier wird eine sehr gute Jugendarbeit geleistet. Der Unterbau stimmt“, betont er und ergänzt, bereits sechs bis sieben Neuverpflichtungen auf dem Zettel zu haben. Man werde sich punktuell auf allen Positionen verstärken. Finale Gespräche würden nach dem letzten Spiel geführt. Das gelte auch für Abgänge, fasst Müller zusammen.

In Lebenstedt werden bis zu neun Spieler wegen Verletzungen, Urlaub oder Gelb-Sperren fehlen. Ziel sei es dennoch, die Fortuna nicht ins Spiel kommen zu lassen. „Wir müssen früh stören, schnell umschalten und unsere Chance suchen.“

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