Zwei starke Hälften abliefern

Wolfenbüttel.  Die Verletztenliste des Fußball-Oberligisten MTV Wolfenbüttel hat sich vor dem Spiel in Gifhorn vergrößert.

Jonas Klöppelt (Mitte) setzte bei den Freien Turnern Akzente, die er in Gifhorn fortsetzen möchte.

Jonas Klöppelt (Mitte) setzte bei den Freien Turnern Akzente, die er in Gifhorn fortsetzen möchte.

Foto: Udo Starke / regio-press

Nach dem überzeugenden 1:1 bei den Freie Turnern reist der Fußball-Oberligist MTV Wolfenbüttel am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) mit breiter Brust zum Ligakonkurrenten MTV Gifhorn. Für beide Teams gilt es, in der noch jungen Saison den ersten Dreier einzufahren. Die Hausherren weisen ebenso wie die Meesche-Kicker einen Zähler auf und haben jeweils eine Partie verloren.

Für MTV-Coach Stefan Gehrke steht nach seiner Analyse fest: „In Tündern haben wir eine gute erste Hälfte gespielt, gegen die Turner war die zweite Halbzeit stark. Nun wollen wir in dem Auswärtsspiel endlich zwei konstant gute Hälften abliefern. Dann werden wir gute Karten haben und nach 90 Minuten hoffentlich als Sieger dastehen.“

Seine taktische Aufstellung wird wohl auf ein 4-3-3- oder 4-2-3-1-System hinauslaufen. Allerdings hat sich die Verletztenliste nicht gerade gelichtet. In Gifhorn wird auf jeden Fall der starke Johannes Patz im Abwehrbereich fehlen, der mit einer Knöchelverletzung schon bei den Turnern ausgewechselt wurde. Auch hinter Gael Nguema Ella steht weiterhin ein Fragezeichen. Anhaltende Rückenprobleme zwingen ihn zu pausieren. Er wird sich noch einer MRT-Untersuchung unterziehen.

Einige bisher angeschlagene Spieler kehrten zwar ins Training zurück, seien laut Gehrke indes noch keine Option für die Startelf. Dazu zählt auch Abwehrspieler Jarno Engler. Florian Feldmann ist ebenfalls ins leichte Training eingestiegen. Niklas Kühle ist nach seinem Außenbandriss auf dem Weg der Besserung und absolvierte bereits Ergometer-Einheiten. Im Tor ist erneut Philip Steinke erste Wahl.

Gehrke warnt vor der Partie, dass Gifhorn eine Truppe sei, die jeden schlagen könne. „Das muss uns klar sein. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen und müssen uns einen guten Matchplan erarbeiten. Auf jeden Fall werden wir dem Gastgeber einen Riesenkampf bieten. Dazu müssen wir aber über 90 Minuten konzentriert und bissig agieren, um zum Erfolg zu kommen.“

Besonderes Augenmerk muss der MTV auf die beiden starken Gifhorner Lasse Denker und Nireas Igkmpinompa lenken, die das Spiel dirigieren (zentrales Mittelfeld). „Sie sind zwar die Lebensader, aber wir werden keine Manndeckung vornehmen, sondern beide im Raum verteidigen“, sagt Gehrke und betont, man reise selbstbewusst nach Gifhorn. Man werde sich nicht verstecken.

Derweil hat die Mannschaft im Laufe der Woche erstmals auf dem neuen A-Platz der Meesche trainiert. Der Coach ist voll des Lobes: „Der Ball läuft auf dem Feld einfach super, vom Feinsten. Hier hat die Stadt Wolfenbüttel einen tollen Job gemacht.“

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