Kegelfreundschaft mit Blankenburg hält seit 30 Jahren

Blankenburg.  Die KSG Wolfenbüttel holt einen von zwei möglichen Auswärtserfolgen beim 57. Treffen im Nordharz.

Gemeinsam haben die Kegler aus Blankenburg und Wolfenbüttel etwa 2200 Kugeln geworfen.

Gemeinsam haben die Kegler aus Blankenburg und Wolfenbüttel etwa 2200 Kugeln geworfen.

Foto: Verein

Das 57. Treffen der Sportkegelclubs KSG Wolfenbüttel und Lok Blankenburg fand kürzlich in der Nordharz-Gemeinde statt. In den nunmehr 30 Jahren ihrer Geschichte haben diese sportlichen Begegnungen nichts von ihrer Attraktivität verloren – im Gegenteil, sie gehören auf beiden Seiten fest in den Veranstaltungskalender der Clubs und passen so wunderbar in die „Städtepartnerschaft Blankenburg–Wolfenbüttel“.

In den obligatorischen Begrüßungsworten beider Vorsitzenden zu Beginn der neuesten Auflage wurde auf den Ursprung und die lange Tradition dieser Treffen hingewiesen. Ein erstes lockeres Treffen ohne Kegeln fand noch im Dezember 1989 statt, keine sechs Wochen nach dem Mauerfall. Man bedenke, in beiden Clubs hat jetzt eine junge Riege des einstigen Nachwuchses die Führung übernommen und gerade diese jungen Kegler wollen die gewachsene Tradition zwingend beibehalten.

Nach einem gemeinsamen Frühstück rollten dann auch gleich die ersten von etwa 2200 Kugeln im 100 Wurf-Wettkampfmodus, um die begehrten Wanderpokale der I. und II. Vertretungen beider Gemeinschaften. Nicht nur die Freude am Kegeln, sondern auch die Schmach der Heimniederlagen beider KSG-Mannschaften im Herbst vergangenen Jahres spornte die Wolfenbütteler besonders an, hier auf der Blankenburger Zwei-Bahnen-Anlage mindestens einen Pott zurückzuholen. Thomas Janitschke, als Startspieler der ersten Mannschaft, setzte dieses Vorhaben gleich eindrucksvoll in Szene, spielte mit 791 Holz nur neun unter Schnitt 8 (17 unter seinem eigenen Bahnrekord) und brachte sein Team verheißungsvoll in Front. Mit einer Mannschaftsstärke von vier Spielern gewann die KSG I mit 3034:3008 Holz in der Besetzung Janitschke (791), Meine (753), Plagge (740) und Hille (750) gegen Lok I mit Bergmann (746), Toepfer (738), Schulze (749) und Lindner (775).

Im Vergleich der zweiten Vertretungen behielten die Harzer mit 2983:2852 deutlich die Oberhand in der Besetzung Oberdörfer (754), Ullmann (735), Schmidt (745), und Noepel (749) gegen die KSG II mit Dankemeyer (737), Hesse (699), Kawala (699) und Reuß (717). Mit einem Erinnerungsfoto und einer gemeinsamen Kaffeetafel endete der freundschaftliche Vergleich. Am 3. Oktober steht das nächste Treffen in Wolfenbüttel an.

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