MTV Wolfenbüttel dreht das Spiel in fünf Minuten

Wolfenbüttel.  Mit einem Doppelpack bringt Philippe Buschmann den MTV in der Fußball-Oberliga auf die Siegerstraße.

Stefan Heidebroek lässt sich von seinem Gegenspieler nicht aufhalten.

Stefan Heidebroek lässt sich von seinem Gegenspieler nicht aufhalten.

Foto: Bastian Lüpke / regio-press

Der Fußball-Oberligist MTV Wolfenbüttel zeigte sich nach der Halbzeitpause in der Partie gegen den FC Hagen/Uthlede in Torlaune. So drehten die Lessingstädter den Pausen-Rückstand zu einem Sieg und sammelten vor weniger als hundert Zuschauern auf der Anlage an der Halberstädter Straße drei weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

MTV Wolfenbüttel – FC Hagen/Uthlede 2:1 (0:1). Tore:

Die Gäste aus dem Landkreis Cuxhaven hatten laut MTV-Trainer Michael Nietz in der ersten Hälfte nur eine Möglichkeit. Diese nutzten sie allerdings zur Führung.

Kurz nach dem Gegentreffer hatten die Gastgeber bereits die Möglichkeit auszugleichen. Garrit Golombek zirkelte einen Freistoß um die Mauer. Der Schuss war aber nicht platziert genug und landete in den Händen des Gäste-Keepers.

Schon vor dem Gegentor hätte Joscha Plünnecke treffen können. Sein Schuss knallte allerdings gegen die Latte. „Wir waren ganz klar die bessere Mannschaft und hatten zahlreiche Chancen“, sagt MTV-Coach Nietz. Es sei sogar eins der besten Spiele seiner Mannschaft gewesen, die er in der Oberliga bisher gesehen habe.

„Deswegen war ich mir auch zur Pause sicher, dass wir das Spiel noch drehen werden“, erzählt Nietz. Und so kam es dann auch. Ein langer Flugball wurde von der Gäste-Abwehr zunächst herausgeköpft, landete aber bei Philippe Buschmann, der den Ball volley ins lange Eck zimmerte.

„Dann haben wir richtig Druck gemacht“, berichtet Nietz. Golombek spielte aus dem Mittelfeld einen perfekten Pass, der hinter der Abwehr und erneut bei Buschmann landete. Innerhalb von fünf Minuten hatten die Hausherren das Spiel gedreht.

Für die Entscheidung sorgte Plünnecke vom Elfmeterpunkt. Golombek wurde zuvor im Strafraum gefoult. „Das 3:1 ist hochverdient. Wir haben viel mehr ins Spiel investiert als der Gegner“, sagt Nietz.

Die Gäste hatten bis zum eigenen Rückstand mit einer Fünfer-Abwehrkette agiert. Als sie dem 1:2 hinterherliefen, haben sie aufgemacht. „Daraus haben sich für uns viele Räume ergeben“, sagt Nietz, der die Chancenverwertung seins Teams bemängelte. „Wir hätten mindestens drei Tore mehr schießen müssen.“

Ansonsten gab es vom Trainer nur Lob für den Auftritt. „Wir sind in der entscheidenden Phase der Saison und die Mannschaft hat gezeigt, dass sie da ist. Mit einer solchen Leistung hält man auch die Klasse“, sagt Nietz.

MTV Wolfenbüttel:

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