2:1 ­­– Vordorf knackt die SV Gifhorn mit zwei Eckbällen

Vordorf.  Die Vordorfer finden sich nun an der Spitze der Tabelle der Fußball-Bezirksliga 1 B wieder – die SVG steht derweil ganz unten.

Vergeblich streckten sich Arben Biboski (Mitte) und die SV Gifhorn in der Schlussphase, die Eyßelheider unterlagen den Vordorfern (rechts Torwart Pascal Morhardt, am linken Bildrand Doppeltorschütze Christopher Elbe) mit 1:2.

Vergeblich streckten sich Arben Biboski (Mitte) und die SV Gifhorn in der Schlussphase, die Eyßelheider unterlagen den Vordorfern (rechts Torwart Pascal Morhardt, am linken Bildrand Doppeltorschütze Christopher Elbe) mit 1:2.

Foto: Jens Semmer / regios24

Erst war es turbulent, dann etwas zäh – und am Ende erklomm der TSV Vordorf mit einem 2:1 (0:0)-Erfolg über die SV Gifhorn die Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga 1 B. Die personell arg gebeutelten Eyßelheider, die als einer der Top-Aufstiegskandidaten in die Saison gestartet waren, finden sich nach dem 3. Spieltag derweil plötzlich am Tabellenende wieder.

Für die Gifhorner begann die Partie mit der nächsten Hiobsbotschaft. Verteidiger Jona Campe verletzte sich früh, versuchte zwar noch weiterzuspielen, musste aber nach rund einer Viertelstunde ausgewechselt werden. Ab davon war es aber ein munterer Beginn mit Chancen auf beiden Seiten. Für die Papenteicher hatten Fabian Liebich und Benjamin Köhler die Führung auf dem Fuß, auf der Gegenseite kratzte TSV-Schlussmann Pascal Morhardt einen Schuss von Mohamed Nemr noch irgendwie aus dem Giebel und Arben Biboski vergab im Nachschuss.

Nach etwa 20 Minuten verflachte die Partie dann aber. „Es war dann mehr Kampf als Fußballspielen angesagt“, meinte TSV-Coach Heinz-Günter Scheil später. „Wir hatten viele Fehlpässe drin, aber die Jungs haben sich richtig reingehauen.“ Sein Team musste in Durchgang 1 noch einmal zittern, als Wayne Rudt nach Pass von Biboski frei zum Abschluss kam, die Kugel aber einen Meter übers Gehäuse setzte.

Nach der Pause mussten dann auch Eckbälle dafür herhalten, am Spielstand etwas zu ändern. Beide Male war für die Vordorfer Christopher Elbe zur Stelle, erst im Nachschuss (54.), dann per Kopfball (59.). „Es ist unglücklich gelaufen“, sagte SVG-Trainer Tino Gewinner. „In Anbetracht der personellen Umstände haben wir es bis dahin gut gemacht. Wir haben auch danach fast nichts zugelassen und hätten einen Punkt verdient gehabt.“ Mehr als der Anschlusstreffer durch Henrik Mucha (66.) gelang den Gästen aber nicht mehr.

Tore: 1:0, 2:0 Elbe (54., 59.), 2:1 Mucha (66.).

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