Rollen klar verteilt im Kreisderby

Basketball-Bezirksoberliga  Aufsteiger MTV Wasbüttel erwartet Spitzenreiter SVG.

Wasbüttel. Aufsteiger gegen Aufstiegskandidat, Tabellensechster gegen Spitzenreiter: Die Rollen scheinen klar verteilt vor dem Kreisderby in der Basketball-Bezirksoberliga zwischen dem MTV Wasbüttel und der SV Gifhorn (Sonntag, 18 Uhr).

„Wir sind Aufsteiger und Außenseiter“, betont so auch Wasbüttel-Akteur Ingo Hagedorn und fügt an: „Wenn wir gewinnen, wäre das mehr als eine Überraschung. Bei Gifhorn läuft es rund. 16 Dreier sind schon eine Ansage“, erklärt er hinsichtlich der fünf Saisonsiege der SVG und des letzten 101:71-Siegs der Gifhorner gegen Edemissen.

Mit ihrem zweiten Saisonerfolg stellten die Wasbütteler indes ihrerseits den Anschluss ans Tabellenmittelfeld her. Dennoch verdeutlicht Hagedorn: „Die Punkte gegen den Abstieg holen wir nicht gegen Gifhorn. Wir wollen uns vernünftig präsentieren, wollen uns so gut wie möglich verkaufen.“ Zudem komme es darauf an, wer bei den Hausherren fit und dabei ist. Der Einsatz von Hagedorn selbst ist außerdem wegen einer Achillessehnen-Entzündung mehr als fraglich.

Gästetrainer Ilija Vinovcic hat unterdessen „keine emotionale Bindung“ zu der Partie, eine gewisse Brisanz birgt das Kreisduell für den Spitzenreiter von der SVG dennoch: In der Saisonvorbereitung unterlagen die Gifhorner dem MTV Wasbüttel in einem Testspiel. „Meine Jungs haben noch eine Rechnung zu begleichen. Das haben sie sich gemerkt“, betont Vinovcic.

Sein Team müsse vor allem in der Defensive konzentrierter auftreten. Nach hoher Führung gegen Edemissen „haben wir zu viele Punkte zugelassen“, moniert der Gifhorner Coach.

Bezüglich der Wasbütteler scheint Ilija Vinovcic gut vorbereitet zu sein. „Wir wissen, wo sie ihre Stärken haben. Die versuchen wir zu eliminieren“, sagt der SV-Trainer, ohne ins Detail gehen zu wollen. Zudem müssten sich die Gäste auf die „schmale Halle“ in Wasbüttel einstellen. „Wir müssen mit den Gegebenheiten zurechtkommen. Aber ich freue mich auf das Spiel, es wird interessant werden“, sagt Vinovcic abschließend.

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