Fußball-Kreisliga: HSC Leu verliert und sendet Lebenszeichen

Braunschweig.  Das Schlusslicht der Fußball-Kreisliga pirscht sich an das Niveau der anderen Teams heran. Die Zeit der hohen Niederlagen ist erstmal vorbei.

Timmerlahs Michael Malek (links) wird hier von Leus Ivan Petruhin (rechts) angegriffen.

Timmerlahs Michael Malek (links) wird hier von Leus Ivan Petruhin (rechts) angegriffen.

Foto: Jens Grothe

Nur drei von insgesamt sieben Partien wurden in der Fußball-Kreisliga Braunschweig am neunten Spieltag ausgetragen. Das Spiel Gartenstadt gegen Leiferde fiel den schlechten Platzverhältnisse zu Opfer, die Corona-Pandemie sorgte für drei weitere Ausfälle.

MTV Hondelage II – TSV Lamme II 4:3 (4:3). MTV-Coach Tommy Müller lobte seinen Torwart Florian Roschkowski: „Der hat uns das Spiel gewonnen. Und das nicht nur mit seiner Rettungstat nach einer Minute, als er bravourös einen Strafstoß abwehrte. In der Schlussphase standen wir ziemlich unter Druck, konnten den Vorsprung aber über die Zeit bringen.“ Gästecoach Eugen Barz war hingegen sauer über die Schläfrigkeit seiner Mannschaft in Durchgang eins. „Nach dem Wechsel lief es weitaus besser. Zwei Lattentreffer und diverse andere Möglichkeiten hätten sogar zum Sieg reichen können.“

Tore: 1:0 David Krieger (13.), 1:1 und 4:3 Kevin Holland (21. und 53.), 1:2 Nick Stenzel (23.), 2:2 und 4:2 Florian Zwieselsberger (33. und 45.).

HSC Leu – TSV Timmerlah 0:1 (0:1). Der HSC verlor seine achte Partie in Folge. Allerdings scheinen die hohen Niederlagen erst einmal vergessen. Wie schon in der Woche zuvor fehlte nicht viel zum ersten Punktgewinn. Patrick Klawei, der Trainer Mathias Fuchs vertrat, sah eine Steigerung: „Es gab eine Phase nach der Pause, in der wir regelrecht Druck ausgeübt haben. Unsere jungen, unerfahrenen Spieler haben das gut gemacht – allerdings nicht mit dem gewünschten Erfolgserlebnis.“

Tor: 0:1 Maximillian Schipritt (10.).

FC Rautheim – Lehndorfer TSV II 4:1 (3:1). Nie richtig gefährdet war der Sieg des FC. So konnte auch Coach Kevin Grosenick entspannt bilanzieren: „Meine Mannschaft hat das Spiel bestimmt, die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht und schließlich auch verdient gewonnen.“ Gästetrainer Alexander Juch sah sein Team zu Beginn der Partie noch im Tiefschlaf: „Später haben sich meine Jungs steigern können. Spätestens nach der Gelb-Roten Karte für Matthias Fuhrmann (68.) war die Partie jedoch gelaufen.“

Tore: 1:0 Max Seikowsky (8.), 2:0 Nils Salgmann (28.), 2:1 Matthias Fuhrmann (45.) FE, 3:1 Seikowsky (71.), 4:1 Luca Ebeling (90.).

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