BSC Acosta fährt die ersten Punkte ein

Braunschweig.  Zabel gelingt ein Traumtor, und Co-Trainer Subotics hat einen guten Riecher mit einer Einwechslung beim 2:0-Landesliga-Sieg über Isenbüttel.

BSC-Akteur Alexander Zabel (links) erzielte gegen Isenbüttel das wichtige Tor zum 2:0.

BSC-Akteur Alexander Zabel (links) erzielte gegen Isenbüttel das wichtige Tor zum 2:0.

Foto: Stefan Lohmann / regios24

Nach dem Schlusspfiff kam Alexander Zabel etwas ins Grübeln. War es sein erster Treffer für den BSC Acosta? „Zumindest mein erster in der Landesliga. Ich bin nicht unbedingt der Torschütze vom Dienst“, meinte der Mittelfeldspieler schmunzelnd. Umso erwähnenswerter war das, was ihm in der Partie gegen den MTV Isenbüttel nach gut einer Stunde Spielzeit gelungen war: Aus rund 20 Metern nahm er den Ball volley und drosch ihn unhaltbar in den Winkel zum 2:0-Endstand.

Einfach optimal getroffen – viel mehr können Torschützen zu solchen Momenten meist nicht sagen. So war es auch bei Zabel, der stattdessen lieber die Defensivleistung der Mannschaft hervorheben wollte. „Maxi Römsch und Jan Bülow haben mit Petrus Amin einen sehr gefährlichen Spieler gut im Griff gehabt“, lobte der Akteur, der im dritten Jahr beim BSC Acosta spielt. Das Team habe als Kollektiv gut verteidigt. Ein Offensivfeuerwerk sei von beiden Seiten nicht zu erwarten gewesen, so Zabel.

Nach der Pause spielt der BSC Acosta druckvoller

Davon waren die beiden bis dato punktlosen Mannschaften vor allem vor der Pause auch weit entfernt. In den ersten 45 Minuten bekamen die Zuschauer kaum einmal packende Szenen in den Strafräumen zu sehen. Erst nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber etwas den Druck. Vor Zabels 2:0 war Paul Heine Wegbereiter für den ersten Saisondreier der Hausherren. Nach einem Eckball auf den langen Pfosten nutzte Heine eine Kopfballvorlage von Nils Grams zum Führungstreffer.

Grams wiederum war erst eine Minute zuvor eingewechselt worden. BSC-Acosta-Coach Sami Gharbi gab die Anerkennung für das glückliche Händchen bescheiden weiter. „Ich wollte eigentlich einen anderen Wechsel vornehmen. Nedi hatte sich aber für Nils stark gemacht“, lobte er seinen Assistenten Nedeljko Subotic für dessen guten Riecher. Insgesamt, so Gharbi, habe das Team eine gute Einstellung und großen Kampfwillen gezeigt.

Trainer Gharbi rechnet bald mit Corona-Pause

„In einigen Situationen hätten wir noch etwas ruhiger agieren können. Aber angesichts des Drucks, unter dem wir standen, mache ich der Mannschaft keinen Vorwurf“, erklärte Gharbi. Letztlich zähle diesmal nur der Sieg – erst Recht angesichts der Tatsache, dass es aufgrund der stark steigenden Corona-Zahlen bald wieder zu einer Pause kommen könnte. „Ich rechne damit, dass wir in ein, zwei Wochen kein Fußball mehr spielen werden“, sagte Gharbi. Zumindest die ersten drei Punkte hat sein Team jetzt schon mal auf dem Konto.

Tore: 1:0 Heine (52.), 2:0 Zabel (63.).

Besonderes Vorkommnis: Gelb-rote Karte für Isenbüttels Marian Meinecke (87.).

BSC Acosta: Martinez – Wald, Römsch, Bülow, Mosenheuer – Rudolf, Heine, Runschke (51. Grams), Zabel (74. Baschin) – Schuller, Ghorbani (70. Hajdari).

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