Hockey-Herren des BTHC auf Weg zum Gruppensieg

Braunschweig.  Die Hockey-Herren des BTHC gewinnen im Siggi-Aberle-Cup 5:3 gegen den Bremer HC

Benedikt Schlüter (Mitte) und der BTHC, hier in einem Regionalliga-Spiel gegen den Harvestehuder THC II, haben sich im Siggi-Aberle-Cup eine gute Ausgangsposition erarbeitet.

Benedikt Schlüter (Mitte) und der BTHC, hier in einem Regionalliga-Spiel gegen den Harvestehuder THC II, haben sich im Siggi-Aberle-Cup eine gute Ausgangsposition erarbeitet.

Foto: Peter Sierigk

Nichts Geringeres als den Titel haben sich die Hockey-Herren des Braunschweiger THC beim Siggi-Aberle-Cup zum Ziel gesetzt. Nach der zweiten Partie beim „Corona-Turnier“ des Niedersächsischen Hockey-Verbandes (NHV) sind die Blau-Weißen diesem Ziel ein weiteres Stück näher gekommen. Gegen den Bremer HC gelang am Sonntag ein 5:3 (3:1)-Heimerfolg.

Gegen den Gast von der Weser, „ein starker Oberligist, der auf dem Sprung zur Regionalliga steht“, wie BTHC-Trainer Carsten Alisch den Gegner beschreibt, gingen die Braunschweiger am heimischen Jahnplatz als Favorit in die Partie. Dennoch gelang es den Bremern, den 1:0-Führungstreffer durch Erik Mathe noch im ersten Viertel auszugleichen.

„Wir nutzen den Pokal ja auch, um etwas zu probieren und junge Spieler heranzuführen“, beschreibt Alisch seine Herangehensweise an den Wettbewerb. Umso erfreuter war der Trainer, dass Nachwuchs-Angreifer Lenn Bertelsmeier (Jahrgang 2003) nach einem Eckenkonter die Führung wieder herstellte – mit seinem ersten Treffer im zweiten Punktspiel im Herrenbereich. Der erfahrene Torjäger Paul Richwien erhöhte noch vor der Halbzeitpause auf 3:1 für die Hausherren.

„Wir waren über das gesamte Spiel die bessere Mannschaft“, schilderte Alisch seine Eindrücke, „der einzige Makel war, dass wir das Spiel nicht früher entschieden haben.“ Denn nach dem 4:1 durch Bastian Land – und zwei weiteren guten Chancen, die nicht genutzt wurden – machten die Gäste die Partie vor 75 Zuschauern plötzlich wieder spannend: Nach zwei individuellen Fehler des BTHC im Spielaufbau stand es nur noch 4:3. „Mit der Wucht, die wir gegen einen Oberligisten eben auch entwickeln können, haben wir dann aber noch einen Siebenmeter rausgeholt“, berichtet Alisch zufrieden von einer abgeklärten Reaktion seiner Mannschaft. Bastian Wons verwandelte den Strafstoß wenige Minuten vor Schluss zum 5:3-Endstand.

Eigentlich wäre der BTHC auch am Samstag auf dem Hockeyfeld an der Wolfenbütteler Straße im Einsatz gewesen, doch die Gäste, die 2. Mannschaft des Clubs zur Vahr, hatten wegen Spielermangels kurzfristig am Freitagabend um Verlegung gebeten. Voraussichtlich am 1. Oktober (Donnerstag) wird die Partie unter Flutlicht nachgeholt.

Die nächste und vorletzte Begegnung in der Gruppenphase des Siggi-Aberle-Cups steht allerdings schon am Freitagabend (20 Uhr) auf dem Programm. Mit einem Sieg beim Oberligisten Hannover 78, der seine Auftaktpartie gegen DTV Hannover II mit 0:4 verlor, wäre der BTHC mit der Maximalausbeute von neun Zählern aus drei Partien fast sicher bereits für das Halbfinale qualifiziert.

Für Alisch hat allerdings auch eine hohe Priorität, Erster der Fünfergruppe zu werden. „Wenn wir nämlich Zweiter werden und HC Göttingen wird in der anderen Gruppe Erster, dann müssen wir in Göttingen spielen“, so der 42-Jährige. Das Problem daran: „Göttingen hat nur einen Naturrasen, das ist ein komplett anderer Sport.“

Ein Sieg am Freitag in Hannover wäre also immens wichtig – und gewiss auch ein appetitlicher Vorgeschmack auf das Finale, das am 25. Oktober genau dort, auf der Vereinsanlage der 78er nahe der HDI-Arena, ausgetragen wird.

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