Schwarz, Rot, Gold

„Im Ligavergleich gibt es nur wenige Klubs, die Ähnliches bieten können, lediglich Meister Alba Berlin hat nach aktuellem Stand die Nase klar vorne.“

Alle Achtung, Löwen! So viele starke und perspektivreiche deutsche Profis wie im neuen Team haben in den 30 Jahren Braunschweiger Basketballgeschichte noch nie zeitgleich an der Oker gespielt. Sportdirektor Oliver Braun, Gesellschafter Dennis Schröder und Trainer Pete Strobl setzen ihre Ankündigung konsequent um, dem Team ein „deutsches Gesicht“ und talentierten einheimischen Spielern eine Chance zu geben.

Nationalspieler Karim Jallow gehalten, die umworbenen BBL-Leistungsträger Lukas Meisner und Gavin Schilling an die Oker gelockt, dazu Lukas Wank als Talent mit besonderen Fähigkeiten und in Garai Zeeb einen gestandenen BBL-Profi behalten, dann noch Luc van Slooten als Top-Talent mit NBA-Perspektive gleich für zwei bis vier Jahre gewonnen – Pete Strobl darf sich auf die Arbeit mit einer kleinen Nationalmannschaft freuen.

Lesen Sie mehr: Warum Jungstar Luc van Slooten zu den Löwen wechselt

Im Ligavergleich gibt es nur wenige Klubs, die Ähnliches bieten können, lediglich Meister Alba Berlin hat nach aktuellem Stand die Nase klar vorne. Und die Löwen arbeiten nach Informationen unserer Zeitung sogar noch weiter am Kader in Schwarz-Rot-Gold.

Das darf natürlich kein Selbstzweck sein, letztlich geht es ums Gewinnen. Doch wenn es den Löwen gelingt, bei den nun zu besetzenden Ausländerposten eine Führungskraft zu holen, die „Jungwildhungrig“ bändigt und in produktive Bahnen lenkt, sollten die Braunschweiger in der neuen Saison eine richtig gute Rolle spielen können. Um Attraktivität und Identifikation brauchen sie sich dann sowieso keine Sorgen zu machen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder