American Football – Lions besiegen in Berlin die Rebels

Berlin.  29:12 steht es nach der Partie zwischen den Braunschweig Lions und den Berlin Rebels am Schluss. Zwischenzeitig lagen die Braunschweiger hinten.

Nicolai Schumann von den Lions (Archivbild).

Nicolai Schumann von den Lions (Archivbild).

Foto: Lions

Revanche geglückt. Nachdem die Footballer der Braunschweig Lions in der Vorsaison zweimal gegen die Berlin Rebels verloren haben, konnte das Team von Trainer Troy Tomlin am Samstagabend im Berliner Mommsenstadion mit 29:12 gewinnen. Damit bleiben die Braunschweiger in der GFL Nord nach drei Spieltagen unbesiegt - dank einer starken zweiten Hälfte und einem gut aufgelegten Spielmacher Brandon Connette.

Besonders die Defensive der Lions gefiel

Die Lions starteten gut in die Partie. Schnell brachte ein Tackling gegen den Berliner Spielmacher in der gegnerischen Endzone das Team von Trainer Troy Tomlin mit 2:0 in Front.

In der Folge gefiel besonders die griffig auftretende Defensive der Lions. Aber auch die Rebels unterbanden das Laufspiel, das vornehmlich über Christoper McClendon geführt wurde, geschickt. Nur durch eine Strafe gegen Berlin wurde dann die Interception verhindert. Im Anschluss erzielte Lions-Spielmacher Brandon Connette per unnachahmlichen Lauf einen Touchdown zum 8:0.

Berlin Rebels erstarken im zweiten Viertel

Den Erhöhungskick vergab Tobias Goebel. Auf der anderen Seite vergab auch Rebels-Kicker Ben Herrmann einen Fieldgoal-Versuch. Doch im zweiten Viertel zeigte Berlin eine starke Leistung. Die Lions taten sich schwer. Schafften es zunächst nicht, ihre ansonsten starken Passempfänger ins Spiel zu bekommen. Die Rebels kamen dann in kleinen Schritten zum Ziel.

Einen Raumgewinn über vier Meter vollendete Andreas Betza zum 8:6. Den Erhöhungskick von Herrmann blockte die Lions-Abwehr jedoch gedankenschnell. Doch auch im Anschluss gelang den Braunschweigern kein erfolgreicher Angriff. Kurz vor der Pause stellte Berlin per Touchdown des Belgiers Alexander Tounkara auf 8:12 aus Sicht der Lions. Das anschließende Laufspiel misslang.

Tochdown bringt die Lions in Führung

Doch die Lions hatten sich für den zweiten Durchgang mehr vorgenommen. Mit dem ersten Spielzug gelang Spielmacher Connette der zweite Touchdown zur 15:12-Führung.

Anschließend zermürbten die Lions die Angriffsbemühungen der Berliner und hatten Glück, dass die Rebels-Offensive sich Regelverstöße in ihrem Spiel nach vorn erlaubten. Die Folge: Unter Druck ging ein langer Pass schief. Tissi Robinson hatte zuerst seine Finger am Ball, Jamaal White fing die Interception.

Erhöhungskick besiegelt Ergebnis: 29:12

Wenig später war es wieder Connette, der mit zwei langen Pässen für Furore sorgte. Zunächst fing Christian Bollmann den Ball in höchster Bedrängnis. Beim neuen ersten Versuch stand Nicolai Schumann in der Endzone, als er den Ball zum umjubelten 21:12 fing. Den Erhöhungskick verwandelte Goebel.

Danach versuchten die Lions mit ihrem Laufspiel, Zeit von der Uhr zu nehmen. McClendon tankte sich ein ums andere Mal gut durch. Noch besser machte es dann David McCants, der mit einem langen Lauf in die Endzone auf 28:12 erhöhte. Goebel stellte per Erhöhungskick auf 29:12. Die Entscheidung.

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