Bratmann kandidiert bei der Wahl zum Eintracht-Präsidenten

Braunschweig.  Der SPD-Politiker Christoph Bratmann will Präsident von Eintracht Braunschweig werden.

Christoph Bratmann bei der letzten Jahreshauptversammlung.

Christoph Bratmann bei der letzten Jahreshauptversammlung.

Foto: Philipp Ziebart / Philipp Ziebart/BestPixels.de

In der Frage nach dem nächsten Präsidenten von Eintracht Braunschweig zeichnet sich eine Lösung ab. Der SPD-Politiker Christoph Bratmann hat offiziell seine Kandidatur für die Nachfolger des im Sommer zurückgetretenen Sebastian Ebel angekündigt. Der Wahlausschuss hat ihn auf seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig als Kandidaten für die Wahl am 13. November bei der Jahreshauptversammlung benannt, teilte Eintracht per Pressemitteilung mit.

Bratmann hat als Vize-Präsident die Aufgaben des Präsidenten nach Ebels Rücktritt bereits kommissarisch übernommen und erfreut sich gerade in einigen Fankreisen einer großen Beliebtheit. Allerdings hatte es zuvor vor allem aus dem Aufsichtsrat Stimmen gegeben, die lieber den Unternehmer Helmut Streiff als neuen Präsidenten gesehen hätten. Streiff nahm nach Kritik von Fans aber Abstand von einer Kandidatur. Bratmann spürt nun eine breitere Unterstützung. Ob bei einer Wahl am 13. November daraus aber eine Ära wird, bleibt abzuwarten. „Mein in 2019 eingegangenes Engagement für die Eintracht ist langfristig, jedoch werde ich das Amt des Präsidenten nur bis zur ordentlichen Jahreshauptversammlung 2021 ausfüllen und dann neu entscheiden“, kündigte er an.

Zudem gab Eintracht bekannt, dass die Jahreshauptversammlung aufgrund steigender Corona-Zahlen digital durchgeführt wird.

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