Eintracht Braunschweig: Felix Dornebusch formuliert Ansprüche

Braunschweig.  Bei Eintracht Braunschweig gab es einen Torwartwechsel. Felix Dornebusch hütete am Sonntag das Tor anstatt Routinier Jasmin Fejzic.

Torwart Felix Dornebusch (Eintracht Braunschweig)

Torwart Felix Dornebusch (Eintracht Braunschweig)

Foto: Darius Simka/regios24 / regios24

Es sei ein schönes Gefühl gewesen, im Trikot von Eintracht Braunschweig von Beginn an auf dem Platz zu stehen, sagte Torwart Felix Dornebusch trotz der 0:2-Niederlage beim 1. FC Heidenheim.

Der 27-Jährige, der in der Vorbereitung zum Fußball-Zweitliga-Aufsteiger gestoßen war, musste beim 5:4-Erfolg im Pokalspiel gegen Erstligist Hertha BSC noch mit dem Platz auf der Bank vorlieb nehmen. Der Wechsel von Routinier Jasmin Fejzic hin zum Keeper, der in der vergangenen Spielzeit beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag stand, hatte sich aber ein wenig angedeutet.

Felix Dornebusch: Ich bereite mich auf jedes Spiel vor, als würde ich spielen

Dennoch tat sich Eintrachts neuer Cheftrainer Daniel Meyer bei der Entscheidung schwer. Dornebusch erfuhr von seiner Startelf-Berufung erst am Morgen vor dem Spiel. Der gebürtige Wittener sagte jedoch: „Ich stelle mich immer darauf ein, dass ich von Beginn an spiele, weil man das als Torwart einfach machen muss.“ Der 1,93-Meter-Mann erhielt unter anderem wegen seiner Qualitäten am Ball den Vorzug vor seinen Kontrahenten Fejzic und Marcel Engelhardt.

Dornebusch soll in die Spieleröffnung eingreifen. Dahingehend wurde auch das Eintracht-Spiel verändert. „Wir haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert“, sagte auch der Schlussmann, der in Heidenheim ordentlich agierte und immer wieder auch von seinen Vorderleuten für Verlagerungsmomente gesucht wurde.

Meyer hat es zwar noch nicht artikuliert, aber vieles deutet darauf hin, dass der Neuzugang die erste Wahl in der Liga sein wird. Und Dornebusch, dem die Verantwortlichen bereits bei seiner Vorstellung das Potenzial für die Startelf bescheinigten, will seine Stellung im Team wohl ungern wieder hergeben. „Das ist der Grund, warum ich hier hergekommen bin. Ich habe ganz klar den Anspruch zu spielen“, sagte der Keeper der Eintracht voller Selbstbewusstsein.

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